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Nach der im Mai dieses Jahres durchgeführte Razzia bei 3.500 Personen die mittels eDonkey unberechtigt urheberrechtlich geschützte Inhalte ausgetauscht hatten werden nun interessante Daten veröffentlicht. Die als „großer Schlag“ von der Musikindustrie bejubelte Razzia konnte laut einer Studie der
ipoque GmbH, die sich auf das Thema Internet-Traffic-Management spezialisiert hat keinen nennenswerten Rückgang der illegalen P2P Downloads erreichen. Laut den Studien wird das Internet in Deutschland tagsüber zu 50% und nachts zu 80% für P2P Traffic genutzt. 50% davon fallen hierbei auf eDonkey, wobei hier das beliebteste Programm eMule ist. Weitere 45% fallen auf BitTorrent und ca. 2,5 Prozent auf das Gnutella Netzwerk.
Die Film und Musikindustrie gehen nun schon seit längerer Zeit gegen die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten vor, allerdings zeigen sich die meisten Benutzer dieser System laut dieser Studie davon unbeeindruckt.
Nach der Aktion der Staatsanwaltschaft Köln gegen die eDonkey Nutzer sank der P2P Verkehr kurzfristig um ca. 15%, allerdings war nach der 3 Wochen der Traffic wieder auf dem alten Niveau.