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Mobilfunknetz hilft Wetterexperten bei Regenmessung (Quelle: © Robert Babiak, Pixelio.de) |
(cid) - Wetterexperten können mit Hilfe von Mobilfunknetzdaten die Menge des gefallenen Regens genauer bestimmen als mit traditionellen Messmethoden. Schweizer Experten vom Wasserforschungsinstitut Eawag arbeiten deshalb jetzt mit Daten des Telekommunikationunternehmens Orange. Bei diesen Daten handelt es sich nicht um personengebundene Informationen oder Gesprächsinhalte, sondern um Informationen über die Stärke der Übertragungssignale. Die Datenübertragung zwischen zwei Antennen wird durch Regentropfen gestört, und das in Abhängigkeit von der Stärke des Regenschauers. Anhand der Abschwächung der übertragenen Mobilfunksignale können die Eawag-Forscher somit berechnen, wie viel Niederschlag entlang der Verbindung zwischen zwei Antennen zu welcher Zeit vom Himmel gefallen ist. Kombiniert mit Messdaten aus der Kanalisation können so Überschwemmungen besser vorhergesagt werden.