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Mittwoch, 22. April 2009

Wohnraum suchen und anbieten im Internet

(cid) - Beim Wohnungsmarkt hat das Internet den Tageszeitungen längst den Rang abgelaufen. Immobilienbörsen verzeichnen einen Boom. Sie sind allerdings nur für Miet- oder Kaufinteressenten kostenlos. Anbieter können jedoch mit einer durchdachten Strategie Kosten sparen.

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß Consulting nutzen bereits mehr als 70 Prozent aller umziehenden Haushalte mit Internet-Anschluss in Deutschland das Web für ihre Immobiliensuche. Während im Jahre 2005 Internet und Tageszeitung gleich häufig genutzt wurden, kommen die Zeitungen jetzt nur noch auf 43 Prozent. Dazu kommt, dass die Immobilienbörsen laut Umfrage viel häufiger das letztlich gewählte Objekt enthielten als die Rubriken der Tageszeitungen. Denn die Internet-Börsen machen die Wohnungssuche einfach: Gespeicherte Suchanfragen sorgen bei registrierten Besuchern dafür, dass Hinweise auf interessante Objekte regelmäßig als E-Mail ins Haus kommen.

Wer eine Wohnung oder ein Haus kaufen oder verkaufen, mieten oder vermieten möchte, sollte also auf alle Fälle das Web einbeziehen. Marktführer in Deutschland ist ImmobilienScout24.de mit mehr als 1,2 Millionen Objekten. Für eine dreimonatige private Anzeige sind hier rund 60 Euro bei Mietangeboten und 80 Euro bei Kaufangeboten fällig.

Fast eine Million Objekte finden sich bei den beiden anderen großen Börsen Immowelt.de und Immonet.de, die eine ähnliche Preisstruktur haben. Eine Anzeige kostet beispielsweise bei Immowelt etwa 40 Euro (Miete) beziehungsweise 60 Euro (Kauf), und eine Schaltung für ein ganzes Jahr ist in beiden Kategorien schon für 100 Euro zu haben. Gerade bei Kaufimmobilien kann es in der augenblicklichen Situation lange dauern, bis ein Vertrag zustande kommt.

In bestimmten Regionen Deutschlands können darüber hinaus lokale Anbieter eine starke Position haben. Zum Beispiel bieten in Teilen Nordrhein-Westfalens die regionalen Tageszeitungen mit kalaydo.de ein eigenes Immobilienportal an. Wer sowohl Internet- als auch Print-Anzeigen schalten will, kann hier wie auch bei anderen Börsen von vergünstigten Kombinationsangeboten mit bestimmten Tageszeitungen profitieren.

Eine komfortable Alternative stellt die vergleichsweise kleine Immobilienbörse ohne-makler.net dar: Die dort geschalteten Anzeigen werden auf Wunsch auch bei Immobilienscout24 und Immonet veröffentlicht, ohne dass der Anbieter die Daten ein zweites Mal angeben und die Fotos mehrfach hochladen muss. Die Kosten verringern sich dadurch ebenfalls: Für die zwei großen und eine kleine Börse sind zusammen knapp 90 Euro für eine drei Monate lange Anzeigenschaltung fällig.
© Copyright Global Press (cid) / PCFreunde.de
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