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Fässchen
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 11:08 |
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 2.354
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Moin pcfreunde, ich meld mich auch mal wieder, da ihr einfach die normalsten seid, was internetklugheit angeht! alle anderen foren lohnen sich ersma nich anmelden, ersma hier fragen!
ich bin nun 20, meine freundin wohnt in Meinem zimmer, wir wohnen über dem schlafzimmer meiner eltern, was mich haart abfucked *sry* aber ich will LEBEN! ich brauch meine freiheit! mein kollege zieht nun aus ner wohnung neben meiner festen ausbildungsstelle aus, ich kann da ab 1.3 rein! alles sicher, bin grad in der ausbildung fachlagerist und krieg 500netto, meine freundin mach i.m. teilzeitarbeit (ich glaub sie war nur zu faul zum suchen.) kriegt 600euro so bummelig aber sucht jetz vollzeit kp 
Ich habe mich noch nie um irgendetwas behördenmäßig geklärt, außer es geht ums gericht oder den ausweiß  ich hab angst vor behörden, aber es is der moment gekommen, wo Ich siie brauch... ich kann doch von den 500euro keine wohnung bezahlen die warm 366€ kostet, ich bin azubi und lern noch bisschen übern jahr lang, Meine eigentliche frage nun ist: was kann ich bei den behörden für mich so rausholen, was unterstützung angeht, brauch ich jetz wirklich auch ne haftpflichtversicherung, Könntet ihr mir einen kleinen Plan denken, wie man jetz handeln muss, wenn Mann ausziehen will! weil ich habe in diesem moment, gar kein plan!
danke, falls sich das jemand geben konnte!
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technomage
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 12:22 |
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Anmeldungsdatum: 30.01.2012
Beiträge: 19
1 Mitglied findet diesen Beitrag gut
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hey,
also erst einmal: von 500 Euro kann man durchaus leben, wenn 366 Euro Warmmiete davon abgehen, aber das musst du selbst einschätzen.
Mit 20 dürftest du bzw. deine Eltern während deiner Ausbildung noch Kindergeld bekommen, das dir zusteht, wenn du nicht mehr bei ihnen wohnst. Abgesehen davon gibt es BAB, Berufsausbildungsbeihilfe. Dahingehend würde ich mich an deiner Stelle auch mal schlau machen. Google ist das sehr hilfreich mit besagten Stichwörtern.
greets, technomage
[Zuletzt bearbeitet: 30.01.2012 12:23]
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freches Frettchen
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 12:52 |
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Moderator 13.714 Punkte (?)
Anmeldungsdatum: 03.07.2008
Beiträge: 5.188
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Experte |
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Huhu Fässchen, das ist ja durchaus alles richtig, was @ technomage da schreibt. Nur kommen ja auch noch immense Kosten auf unser @ Fässchen zu durch tapezieren, streichen, Möbel kaufen etc. und nicht zu verachten sind die Mietnebenkosten wie Heizung, Müllabfuhr, Strom, Wasser.... Ich würde mich auch mal mit meinen Eltern zusammensetzen und offen mit denen über das Thema reden. Aus folgendem Grund: 1.) Haben die einiges an Erfahrung, was so ein "abnabeln" betrifft, 2.) könnten sie Dir auch finanziell unter die Arme greifen, 3.) werden sie Dir auch sicherlich bei den Behördengängen - die Du ja scheust - helfen. Aber auf jeden Fall ist offenheit gegenüber Deiner Familie ganz wichtig. Deine Eltern werden sicherlich verstehen, daß Du eine gewisse Privatsphäre möchtest, eben schon auch aus dem Grund, daß das Zimmer von Dir über dem Elternschlafzimmer liegt. (Da hätte ich auch keinen Bock, mal etwas lauter in gewissen Situationen mit der Freundin zu werden ) Das sind so meine Erfahrungswerte, die ich mit meiner Tochter machen durfte in dem Alter. Ausserdem verdient Deine Freundin ja auch etwas, und wenn ihr zusammenzieht, müsst ihr euch die laufenden Kosten auch teilen. Ist doch logo, oder? Die Zeiten wo nur der Mann für das Geldverdienen und die Frau für die Küche etc. da ist, die sind schon längst vorbei. Ausserdem würde ich das jetzt nun mal absolut nicht mit der Brechstange versuchen auszuziehen, auch wenn es noch so verlockend ist.Gehe die Sache in aller Ruhe an, bespreche alles mit Freundin und Eltern und macht euch einen Kopf über das ganze für und wieder. Nur so hast Du eine Chance, zufrieden und sicher in den neuen vier Wänden zu leben. Glaube mir, ich rede aus Erfahrung, die ersten Jahre sind absolut kein "Zuckerschlecken". Da kommt einiges an Verantwortung und so auf Dich / euch zu. Eben all das, was Dir Deine Eltern vorher abgenommen haben. Aber jetzt erst mal genug geschrieben. Lese Dir das hier alles mal in Ruhe durch und überlege gut,was und wie deine Schritte in der Zukunft sein werden.
In diesem Sinne ganz liebe und wohlgemeinte Grüsse vom alten Uwe
[Zuletzt bearbeitet: 30.01.2012 13:02]
________________________________________ ich bin gegen Drogen, Rassismus und Nazis mein Verein - BVB Dortmund
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madschuli
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 12:53 |
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Moderator 26.547 Punkte (?)
Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 4.906
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Experte |
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Hallo Fässchen,
es freut mich, dass du den Schritt wagst dir eine eigene Wohnung zu suchen. Das wird natürlich mit begrenzten finanziellen Mitteln erstmal schwierig, aber wie gesagt durchaus schaffbar. Und glaub mir, es ist zwar manchmal hart auf eigenen Beinen zu stehen, dafür musst du dir aber kein Gejammere mehr von Zuhause anhören und bist dein eigener Chef.
Zum einen sollte es da schon Unterstützungen geben, ich würde dir aber wie Technomage empfehlen doch den persönlichen Kontakt zu den Behörden zu suchen. Auch wenns unangenehm ist - hin musst du sowieso. Leider kann ich dir bzgl. Deutschland nicht sehr viel weiterhelfen, da ich aus Österreich komme, ich könnte mir jedoch vorstellen, dass du schon ein paar Euro Wohnkostenzuschuss bekommst - unklar sind mir jedoch die Regeln bzw. Bedingungen dafür.
Man muss halt trotzdem jeden Euro zweimal umdrehen und unnötige Ausgaben radikal reduzieren - also eventuelle Versicherungen minimieren, wenn möglich so viel als möglich selbst kochen, auf teures Fortgehen verzichten bzw. lieber zuhause schonmal "vorglühen", unnötige private Autofahrten (wenn denn welche anliegen) vermeiden, Handykosten reduzieren etc.
Erstell dir einfach mal mit deiner Freundin einen Plan über alle Kosten, die du im Monat hast und dann schau dir an, welche du vermeiden kannst bzw. wo du dir was einsparen kannst. Auf den Staat würde ich mich nicht unbedingt verlassen - das kann sich bei der aktuellen Lage schnell ändern und dann stehst du dumm da. Besser ist es, wenn du alles ohne irgendwelche Hilfen selbst bezahlen kannst. Abhängig von einem Job gibt es vielleicht die Möglichkeit irgendwo Samstags einen kleinen Teilzeitjob anzunehmen - das würde dir ein paar Euro extra bringen, die dich über das Jahr retten, indem du noch Azubi bist.
Du kannst aber auch bei deinem Arbeitgeber mal fragen, ob dir dieser (hängt natürlich ab wie gut du bei deinem Job bist) jetzt schon etwas mehr bezahlen kann (wenn du ihm z.B. ansonsten dafür versprichst nach der Ausbildung bei ihm zu bleiben) - fragen kostet nix. Ich würde das aber nur empfehlen, wenn du dich in deinem Job wohl fühlst und der Chef mit dir zufrieden ist.
[Zuletzt bearbeitet: 30.01.2012 12:57]
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wournaje
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 13:27 |
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Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 3.607
2 Mitglieder finden diesen Beitrag gut Akzeptierte Antwort
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Hallo @Fässchen,
also ich an Deiner Stelle würde zuerst einmal das örtliche Sozialamt aufsuchen (Stadtverwaltung, Rathaus) und mich ausführlich beraten lassen. Du musst Dich ja sowieso bei der Meldestelle ummelden (neue Adresse).
Solange Du unter 25 Jahre und noch in Ausbildung bist, hast Du eventuell auch Ansprüche an Deine Eltern, zumindest das Kindergeld steht Dir zu (siehe @technomage). Dann gibt es das Wohngeld und das Sozialgeld, das Du evtl. beantragen kannst.
Natürlich kannst Du Dich auch im Internet informieren, aber da wirst Du Dich wohl recht schwer tun. Und hier im Forum alles zu erklären ist auch nicht möglich. Wenn dann im Einzelnen die eine oder andere Frage auftaucht, kannst Du natürlich jederzeit nachfragen.
Du musst auch mit dem Vermieter abklären, was Du selbst noch erledigen musst. Z.B. Telefon, Internet, Fernsehen, Tageszeitung usw. Deine Adressänderung musst Du wohl auch melden, z.B. Deiner Bank.
Dann fragst Du, ob Du eine Haftpflichtversicherung brauchst. Das ist wohl die wichtigste Versicherung überhaupt, die brauchst Du unbedingt. Wenn Du sonst einen Schaden in Höhe von z.B. 1 Mill. € verursachst, was heute sehr leicht möglich ist, bist Du praktisch ruiniert. Ganz wichtig ist auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. In Deinem Alter hält man dies für total unnötig, aber was machst Du, wenn Du z.B. mit 5o J. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Dann kriegst Du eine Rente, mit der fällst Du unter die Armutsgrenze. Hier spreche ich aus Erfahrung!
Mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein, hoffe aber, dass Du wenigstens mal einen kleinen Überblick bekommen hast.
Wie gesagt, einfach wieder melden.
Gruß
wournaje
Edit: Die beiden Posts vor mir solltest Du auch sehr genau anschauen, sie beleuchten Deine Situation von einer anderen Sicht aus.
[Zuletzt bearbeitet: 30.01.2012 13:34]
________________________________________ Ich würde so gern die Welt verändern, aber Gott gibt mir den Quellcode nicht.
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Fässchen
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| Titel: 20 Jahre! Kein plan vom leben, ich muss aber ausziehen, behördenfragen |
30.01.2012 22:46 |
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Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 2.354
1 Mitglied findet diesen Beitrag gut
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Auf jeden Fall danke für die Coolen Antworten! Und dass ihr mein "Gefasel" so ernst nimmt, wie es auch ist! Ich klär das sobald wie es geht mit meinen Eltern ab und denke ich krieg das hin! hab mir jeden post durchgelesen und meine jetz über einen plan zu verfügen, zumindestens im kopf! danke, habt mir gut geholfen!
dann mal hoffen dass alles gut geht! ich halt euch auf dem laufenden hehe! ersma :-)
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