Die Arbeit mit Obtiv Octava wurde der Arbeit mit einem Notenblock nachempfunden. Da man beim Arrangieren und Komponieren in den meisten Fällen nicht vorn anfängt und irgendwann am Ende fertig ist, arbeitet das Notensatzprogramm Octava generell mit Notenblättern bzw. Notensystemen, in die man an beliebigen Stellen Noten einfügen kann. Allerdings besitzt der virtuelle Notenblock in Octava zusätzlich ein paar nützliche Eigenschaften. Die Noten werden nach jeder Eingabe so dargestellt, dass sie der jeweiligen Taktart gemäß möglichst gut lesbar sind. Taktstriche werden automatisch eingefügt. Gibt man an einer Stelle viele kleine Notenwerte ein, so wandern die Taktstriche auseinander. Der Block wächst sozusagen mit. Ebenso passen sich Balken, Bögen, Klammern, Trillerlinien, Crescendi bis hin zu zusammengefassten Pausentakten entsprechend an. Man kann jederzeit die musikalische Form (neu) festlegen, egal wie viele Noten bereits auf dem Block stehen. Man kann Takte einfügen und löschen, Taktarten an beliebigen Stellen ändern, Wiederholungen und Sprünge festlegen. Man kann sich die musikalische Form in einer Übersicht anzeigen lassen und dort ganze Teile verschieben und vertauschen. Der Notenblock passt die Partitur und die Einzelstimmen immer den neuen Gegebenheiten an.