Diese Software sollte wohl bei keinem Anwender auf dem Rechner fehlen und gehört zur Grundausstattung eines jeden PCs. Dabei sollte ein gutes Programm folgende Eigenschaften mitbringen:
- Häufige Aktualisierung der Virendefinition und des Programms durch den Hersteller. Dies sollte möglichst über eine Auto-Updatefunktion (mindestens täglich) sowie auch manuell erfolgen können.
- Gute Virenheuristik. Das bedeutet, dass noch unbekannte Viren aufgrund von spezifischen Merkmalen auch vorzeitig erkannt und verhindert werden können.
- Automatischer On-Access-Scanner (Zugriffsscanner). Damit ist gemeint, dass das Programm Dateien überprüft, die in den Hauptspeicher geladen oder gedownloadet werden. Dies ermöglicht eine ständige und gute Überwachung des kompletten Systems.
- Manueller On-Demand-Scanner. Eine potentiell gefährdete Datei kann auch manuell (auf Wunsch des Users) auf Gefahren überprüft werden.
- Geringer Ressourcenverbrauch. Das ist ein Merkmal, dass besonders häufig außer Acht gelassen wird.
Die gängigsten Virenscanner bieten die meisten dieser Funktionen an, jedoch muss ein guter Virenscanner nicht unbedingt Geld kosten.
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Einstellungsfenster von Avira AntiVir (Quelle: Avira) |
Die erste bestens geeignete Freeware wäre hierfür
Avira AntiVir. Es erfüllt alle oben genannten Punkte und hat noch zusätzlich (in der neuen Version) einen Rootkit-Schutz. Das Update der Virendefinition erfolgt einmal täglich automatisch, kann aber ebenso manuell erfolgen. Dabei wird die Definition durchschnittlich 3-4mal am Tag aktualisiert. Nachteil: Nach größeren Updates ist der Aktualisierungsserver manchmal für 1-2 Tage kaum erreichbar.
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Einstellungsfenster von Avast Home Edition (Quelle: Avast) |
Der zweite empfehlenswerte und ebenfalls kostenlose Virenscanner ist
Avast Home Edition. Er verfügt über ebenfalls alle aufgeführten Merkmale und hat den Vorteil, dass die Aktualisierung der Virusdefinition vollständig automatisch abläuft. Der Nachteil allerdings ist die kostenlose, jährliche Zwangsregistrierung beim Anbieter und die etwas kompliziertere Bedienung des Programms.
Anzumerken ist noch, dass ein Antivirenprogramm nur so gut ist wie seine Virendefinition. Deshalb sollte man sein Antivirenprogramm regelmäßig (mindestens einmal täglich) updaten. Außerdem sollte man nicht zwei Virenprogramme gleichzeitig installiert haben, da dies in er Vergangenheit zu Problemen und Abstürzen geführt hat, weil die Antivirenprogramme sich gegenseitig als Schadsoftware identifiziert haben.