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PCFreunde.deArtikelTutorialsLinuxEinen lokalen Webserver (LAMP) unter Ubuntu installieren
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Mittwoch, 7. September 2011 Seite 3/4
Der Funktionstest
Ausprobieren
Um zu testen, ob alles soweit korrekt installiert ist, öffnen wir einen beliebigen Webbrowser. Als Beispiel den Firefox-Browser. In der Adresszeile surfen wir die Adresse
http://localhost/
an. Erscheint der Text "It works!" läuft unser lokaler Webserver.
Den lokalen Webserver benutzen
Um den lokalen Webserver zum Testen von Webseiten zu nutzen, muss man die zu testenden Dateien in den Ordner ~/var/www verschieben. Auf die lokalen Seiten gelangt man dann, indem man wiederum im Webbrowser die Adresse http://localhost/ ansurft und zusätzlich die gewünschte Datei anfügt. Beispielsweise wäre dies dann
http://localhost/index.php
für den Fall, dass Index.php unsere Startseite ist, die wir testen wollen. Natürlich kann man so auch jede andere Seite ansurfen.

Hinweis: Um Dateien in diesem Ordner speichern zu können sind Root-Rechte erforderlich! Man sollte sich also vergewissern, dass man über diese Rechte verfügt, da ansonsten der Webserver keine Daten ablegen kann und es sehr wahrscheinlich zu Fehlermeldungen kommt.
Fehlerbehebung
Sollte ein Fehler auftreten, empfiehlt es sich als erstes der Apache-Webserver neu zu starten. Dazu öffnet man das Terminalfenster und gibt folgenden Befehl ein:
sudo /etc/init.d/apache2 restart
Sollte dies nichts helfen, oder wenn schon bei der Installation Fehler auftreten, sollte man Linux neu booten und nochmals prüfen, ob eine Verbindung zum Internet besteht. Des Weiteren muss die Reihenfolge bei der Installation (Schritt 1-5) genau eingehalten werden. Verwendet man eine andere Linux-Distribution als Ubuntu oder gar Windows oder MacOSX muss man die Installation anders durchführen - dieses Tutorial funktioniert nur unter Ubuntu (getestet unter Version 11.04).
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benjemino
18.10.2011 16:18
der Ordner heißt /var/www nicht ~/var/www ist ja schließlich kein Unterverzeichnis der Home-Directory!
Zitat:
dieses Tutorial funktioniert nur unter Ubuntu
nein unter allen Debianbasierten Distributionen und sogar noch anderen.

Du hast vergessen zu erwähnen, das für SQL ein root Passwort nötig ist, das standardmäßig unter ubuntu NICHT gesetzt ist, also muss man manuell noch sudo passwd root ausführen

interessant wäre vllt noch, dass man phpmyadmin unter http://localhost/phpmyadmin erreichen kann und das durch die Installation automatisch der Port 80 an dem PC geöffnet wird, sodass jeder im Netzwerk sehen kann was darauf liegt. Ebenso werden die Services immer beim booten geladen, wenn man es nicht ändert.

Einfacherer und vllt sinnvoller, wenn man nur hin und wieder einen webserver braucht wäre XAMPP for Linux.

/E: Man kann das auch alles über die Synaptic Paketverwaltung installieren also ist die Installation nicht zwangsweise konsolenbasiert. Denn wenn man schon über die Konsole anfängt kann man da auch gleich bleiben und braucht somit phpmyadmin nicht :wink:
 
CBartovski
02.11.2012 20:40
Es fehlt hier ein bisschen die Konfiguration zu den einzelnen Komponenten.

Bei phpmyAdmin muss man z.B. in der Regel php5-mcrypt nachinstallieren und einige andere Dinge wurden von meinem Vorgänger genannt.

Zitat:
/E: Man kann das auch alles über die Synaptic Paketverwaltung installieren also ist die Installation nicht zwangsweise konsolenbasiert. Denn wenn man schon über die Konsole anfängt kann man da auch gleich bleiben und braucht somit phpmyadmin nicht :wink:

Das ist zum einem richtig. Zum 2.ten Punkt klar kann man bei MySQL auch alles über Konsole machen. Die Befehle kenne ich weitestgehend auch. Aber es gibt Dinge die gehen auf Konsole schneller als mit GUI, andere eben nicht. Datenbank-Verwaltung gehört nicht dazu imo.
Der normale Linux hat wahrscheinlich sowieso immer ein Terminal offen um Sachen die schnell eingetippt sind zu erledigen, aber einiges geht über eine GUI halt dann doch schneller.

Zitat:
Du hast vergessen zu erwähnen, das für SQL ein root Passwort nötig ist, das standardmäßig unter ubuntu NICHT gesetzt ist, also muss man manuell noch sudo passwd root ausführen

Das wäre mir neu, die Nutzerverwaltung ist vom OS getrennt. Unter MySQL hat man einen eigenen Root.
 
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