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Mittwoch, 7. September 2011 Seite 1/4
Einen lokalen Webserver (LAMP) unter Ubuntu installieren
Dieses Tutorial zeigt, wie man unter Ubuntu einen lokalen Webserver bestehend aus Apache, PHP und MySQL einrichtet, um eigene Websites zu testen.
Einleitung
Was ist ein lokaler Webserver
Ein lokaler Webserver wird zum Testen benötigt, wenn man Webseiten entwickelt und dabei eine serverseitige Skriptsprache einsetzt. Da es sehr umständlich wäre jede Änderung zum Testen auf den Webspace hoch zu laden, ist ein lokaler Webserver hierfür eine praktische und zeitsparende Alternative. Anders als bei Webseiten im Internet, wo die benötigte Software direkt auf dem jeweiligen Server läuft, läuft die Software eines lokalen Webservers vollständig auf dem eigenen Computer. Dieser benötigt zudem keinen Zugriff auf das Internet, d.h. man kann die Webseiten, nachdem der lokale Webserver einmal läuft, auch ohne Zugang zum Web testen. Die Dateien der Website kann man schnell und einfach direkt in einen Ordner speichern - auf die Webseite kann man wie üblich mit einem Webbrowser zugreifen und sie so testen, wie man sie später auch online sieht. Somit spart man nicht nur Zeit, sondern auch Traffic-Kosten, die durch häufiges Uploaden entstehen würde.
Was ist LAMP
LAMP ist das Akronym für: Linux Apache MySQL PHP. Apache ist der Name des Webservers, während PHP eine sehr bekannte und verbreitete serverseitige Skriptsprache ist. MySQL ist ein im Internet häufig benutztes Datenbanksystem. Linux steht Fall für das Betriebssystem, in unserem Fall Ubuntu.

Hinweis: Dieses Tutorial beschreibt die Installation von LAMP für die Linux-Distribution Ubuntu. Es gibt Webserver-Pakete auch für andere Linux-Distributionen und natürlich auch für Mac und Windows, jedoch unterscheiden sich hier die Installationen.
Warum dieses Tutorial
Leider ist es unter Linux nicht ganz einfach LAMP zu installieren. Das liegt vor allem daran, dass die Komponenten via Terminal heruntergeladen werden müssen. Im Netz findet man zwar viele Tutorials zu diesem Thema, viele davon sind aber leider nur auf Englisch verfügbar oder veraltet. Dieses Tutorial zielt daher vor allem auf fortgeschrittene Anfänger, die mit Linux und Englisch noch nicht so gut vertraut sind. Linux-Grundkenntnisse sollten jedoch vorhanden sein.
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benjemino
18.10.2011 16:18
der Ordner heißt /var/www nicht ~/var/www ist ja schließlich kein Unterverzeichnis der Home-Directory!
Zitat:
dieses Tutorial funktioniert nur unter Ubuntu
nein unter allen Debianbasierten Distributionen und sogar noch anderen.

Du hast vergessen zu erwähnen, das für SQL ein root Passwort nötig ist, das standardmäßig unter ubuntu NICHT gesetzt ist, also muss man manuell noch sudo passwd root ausführen

interessant wäre vllt noch, dass man phpmyadmin unter http://localhost/phpmyadmin erreichen kann und das durch die Installation automatisch der Port 80 an dem PC geöffnet wird, sodass jeder im Netzwerk sehen kann was darauf liegt. Ebenso werden die Services immer beim booten geladen, wenn man es nicht ändert.

Einfacherer und vllt sinnvoller, wenn man nur hin und wieder einen webserver braucht wäre XAMPP for Linux.

/E: Man kann das auch alles über die Synaptic Paketverwaltung installieren also ist die Installation nicht zwangsweise konsolenbasiert. Denn wenn man schon über die Konsole anfängt kann man da auch gleich bleiben und braucht somit phpmyadmin nicht :wink:
 
CBartovski
02.11.2012 20:40
Es fehlt hier ein bisschen die Konfiguration zu den einzelnen Komponenten.

Bei phpmyAdmin muss man z.B. in der Regel php5-mcrypt nachinstallieren und einige andere Dinge wurden von meinem Vorgänger genannt.

Zitat:
/E: Man kann das auch alles über die Synaptic Paketverwaltung installieren also ist die Installation nicht zwangsweise konsolenbasiert. Denn wenn man schon über die Konsole anfängt kann man da auch gleich bleiben und braucht somit phpmyadmin nicht :wink:

Das ist zum einem richtig. Zum 2.ten Punkt klar kann man bei MySQL auch alles über Konsole machen. Die Befehle kenne ich weitestgehend auch. Aber es gibt Dinge die gehen auf Konsole schneller als mit GUI, andere eben nicht. Datenbank-Verwaltung gehört nicht dazu imo.
Der normale Linux hat wahrscheinlich sowieso immer ein Terminal offen um Sachen die schnell eingetippt sind zu erledigen, aber einiges geht über eine GUI halt dann doch schneller.

Zitat:
Du hast vergessen zu erwähnen, das für SQL ein root Passwort nötig ist, das standardmäßig unter ubuntu NICHT gesetzt ist, also muss man manuell noch sudo passwd root ausführen

Das wäre mir neu, die Nutzerverwaltung ist vom OS getrennt. Unter MySQL hat man einen eigenen Root.
 
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