Bios
Bevor ihr los legt, solltet ihr prüfen, ob euer Mainboard im Bios das Ändern der Prozessorspannung zulässt. Wenn dies nicht möglich ist, könnt ihr versuchen euer Bios zu aktualisieren, da möglicherweise erst eine neuere Bios-Version diese Features freischaltet. Wie ihr euer Bios aktualisiert, erklärt euch
dieses Tutorial oder auch die Bedienungsanleitung eures Mainboards.
Phase 1
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Bios: Änderung der Spannung (Quelle: PCFreunde.de) |
Unterstützt euer Bios das Untervolten, so müsst ihr vor dem Booten in das Bios einsteigen. Meistens klappt das durch Drücken von "ENFT" oder "F2" kurz nach dem Anschalten des Rechners. Im Bios müsst ihr nun die Prozessorspannung ändern. Wo ihr diese Einstellungen findet ist von Mainboard zu Mainboard unterschiedlich. Meist sind die Einstellungen jedoch dort zu finden, wo auch die CPU angezeigt wird. Wie es bei eurem Mainboard geht, erfahrt ihr im Internet oder im Handbuch. In diesem Tutorial beziehe ich mich auf mein Mainboard, das ich euch am Anfang des Artikels bereits bekanntgegeben habe.
Im Bios wechselt ihr zu dem Reiter "OC Tweaker". Dort sucht ihr weiter unten den Menüpunkt "Multiplier/Voltage Change" und stellt ihn auf "Manual". Dadurch könnt ihr die CPU Spannung ändern. Für das Undervolten empfehle ich in höchstens 0.0250 Volt Schritten nach unten zu gehen - besser wären 0.0125 Volt Schritte.
Nachdem ihr die Spannung gesenkt habt, speichert ihr eure Einstellungen unter dem Reiter "Exit".
Phase 2
Die zweite Phase ist fast identisch mit der zweiten Phase der ersten Variante (mit AMD Overdrive).
Habt ihr die Spannung abgesenkt, bootet ihr Windows. Hier testet ihr, ob euer Prozessor mit der gesenkten Spannung stabil arbeitet. Dazu führt ihr Prime 95 aus und lasst es mindestens 30 Minuten laufen. Auch hier gilt: Je länger, desto besser.
Läuft euer Prozessor stabil, springt ihr wieder zu Phase 1. Läuft er instabil, fahrt ihr mit Phase 3 fort.
Phase 3
Läuft eurer Prozessor instabil oder treten schon beim Booten von Windows Fehler auf, solltet ihr die Spannung im Bios soweit anheben, bis der Rechner wieder stabil läuft. Sobald ihr den optimalen Wert erreicht habt, habt ihr euren Prozessor erfolgreich undervoltet. Nun könnt ihr erneut die Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten messen und danach mit den Werten vor dem Undervolten vergleichen.