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PCFreunde.deArtikelAllgemeinFreizeit & FunWorld of Warcraft: Cataclysm – Testbericht
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Montag, 31. Januar 2011 Seite 4/6
Cataclysm: Unser Weg von Stufe 80 bis 85
Warten auf das neue Add-on (Quelle: PCFreunde.de)
Warten auf das neue Add-on (Quelle: PCFreunde.de)
Wir haben uns dazu entschlossen, einen Magier als ersten Charakter von Stufe 80 auf Stufe 85 zu bringen. Um von Anfang an dabei zu sein, haben wir uns für die Download-Version von Cataclysm entschieden, die Blizzard erstmalig anbietet. Alle nötigen Inhalte konnten so schon vor dem Release des Add-ons heruntergeladen werden. Am 07.12.2010 um 00:01 sollte es dann losgehen. Es erschien eine kurze Meldung, derzufolge die Spielinhalte nun freigeschaltet seien und man sich bitte neu einloggen solle. Da dies jedoch für alle Spieler zutraf, die Cataclysm von Anfang an spielen wollten, kamen der Aufforderung zu viele Spieler gleichzeitig nach. Diesen Ansturm konnten die WoW-Server nicht bewältigen und so war zunächst ein erneutes Einloggen nicht möglich.

Nach etwa einer Stunde gelang uns jedoch der Login und wir konnten mit dem Spielen beginnen. Nachdem wir die NPCs für die Berufe abgegrast hatten, mussten wir uns entscheiden, in welchem Gebiet wir beginnen wollen. Als Startgebiet entschieden wir uns für Hyjal. Nach einer Startquest, die uns einen filmreifen Flug in das neue Startgebiet spendierte, mussten wir feststellen, dass dieses erwartungsgemäß mit Spielern überfüllt war. Die ersten Quests ließen sich daher etwas schwerer erledigen, da die benötigten Questgegenstände und Gegner natürlich von allen Spielern heiß begehrt wurden.

Die Quests in Cataclysm sind größtenteils sehr kompakt und einfach. Man kann zwar sofort die ganze Landkarte abfliegen, jedoch stehen die meisten Spielaufgaben erst dann zur Verfügung, wenn bestimmte vorhergehende Quests erledigt wurden. Man arbeitet sich also Schritt für Schritt durch die Gebiete. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht lange nach neuen Quests suchen muss. Wenn man jedoch eine Quest übersieht, hat man unter Umständen später das Problem, den Questgeber noch einmal suchen zu müssen, bevor man in der jeweiligen Zone weiterspielen kann. Außerdem nutzt Blizzard auch in Cataclysm wieder verstärkt Phasen. Dadurch verändern sich bestimmte Gebiete je nach Questfortschritt. Spieler, die schon weiter fortgeschritten sind, können darum in einigen Fällen anderen Spielern nicht helfen, da sie die entsprechenden Gegner nicht sehen können.

Blizzard versucht durchaus, Abwechslung in das Questen zu bringen, was auch größtenteils gelingt. Langweilig wird es beim Durchspielen der neuen Gebiete eigentlich nie. Insgesamt gesehen basieren die meisten Quests trotzdem auf dem gleichen Prinzip: Entweder muss man eine bestimmte Zahl von Gegnern töten oder eine bestimmte Anzahl von Gegenständen sammeln. Es gibt auch keine gebietsübergreifenden Quests mehr – der Großteil lässt sich im näheren Umfeld des Questgebers erledigen.

Auf nach Tiefenheim (Quelle: PCFreunde.de)
Auf nach Tiefenheim (Quelle: PCFreunde.de)
Nachdem wir im Startgebiet nach Abschluss aller Quests bereits Stufe 82 erreicht haben, machen wir uns auf nach Tiefenheim. Gut gelungen ist die Einführung in die jeweiligen Gebiete. Man läuft oder fliegt nicht einfach dorthin, man erhält jeweils eine Quest, die in das neue Gebiet führt. So ist die Reise nach Tiefenheim mit einer gut gemachten Zwischensequenz verbunden, die anders als früher nicht als gerendertes Video, sondern in Spielgrafik gezeigt wird.

In Tiefenheim finden wir neben zahlreichen Quests ausreichend Erzvorkommen, die uns beim Erhöhen der Fertigkeit unseres Bergbau-Berufes helfen. Somit haben wir innerhalb kurzer Zeit die neue Maximalstufe unseres Berufes erreicht und gleichzeitig auch genug Erzreserven, die wir für unseren zweiten Hauptberuf, das Juwelenschleifen, dringend benötigen.

Nach Abschluss der Quests in Tiefenheim haben wir Stufe 83 erreicht und machen uns in das neue Gebiet Uldum auf. Auch hier führt uns eine Zwischensequenz an unser Ziel. Es verströmt an allen Ecken ägyptisches Flair und enthält einige umfangreiche und spaßige Questreihen. Beispielsweise darf man an der Seite von Harrison Jones – eine deutliche Anspielung auf die Indiana-Jones-Filme – verschiedene Aufgaben erledigen. Auf unserer Rundreise durch Cataclysm hat uns Uldum am meisten beeindruckt und Spaß gemacht.

Für den letzten Level entscheiden wir uns für das Schattenmondtal. Hier steigt der Schwierigkeitsgrad zwar etwas an, jedoch sind die Quests oder Gegner in Cataclysm nie unfair schwer oder unbezwingbar. Sämtliche Aufgaben lassen sich allein meistern, wenn auch unser Magier oft ordentlich Prügel einstecken muss. Am 9.12.2010, also knapp 2 Tage nach dem Erscheinen des Add-ons, erreichen wir mit unserem Magier die neue Maximalstufe 85. Eine Handvoll Spieler schafften dies jedoch schon am ersten Tag.

Das zweite Startgebiet trägt den Namen Yashj'ir. Es handelt sich dabei um eine Unterwasserwelt, die wir nach dem Erreichen von Stufe 85 noch erkunden wollten. Auch bei dieser neuen Zone hat Blizzard hervorragende Arbeit geleistet. In der farbenfrohen Ozeanweite dürfen wir uns nach einer Hand voll Quests mit unserem neuen Seepferdchen fortbewegen. Grafisch ist Yashj'ir auf jeden Fall ein Augenschmaus – schade, dass sich das Gebiet nach dem Leveln nur noch zum Sammeln von Rohstoffen eignet.
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mikemike2000
06.08.2011 22:43
es macht leider keiner mehr inis :cry:. so ist es spassig man hat neue caractere ...WORGEN und GOBLINS :mrgreen: . man darf jetzt sogar in den haupt stäten fliegen :D
 
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