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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksEine individuelle Windows-7-DVD erstellen
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Mittwoch, 17. November 2010 Seite 5/6
Programme und Treiber integrieren
Einige User werden sich nun fragen, an welcher Stelle die Treiber und Programme ins Spiel kommen. Man könnte diese zwar bei "Integration" hinzufügen, jedoch ist diese Lösung aufgrund der Handhabung nicht ideal. Treiber benötigen meist ein spezielle Setuproutine oder sogar einen Neustart, was die Integration unnötig kompliziert machen würde. Als ebenso einfach wie praktisch hat es sich erwiesen, die gewünschten Programme und Treiber in einen eigenen Ordner auf der DVD zu kopieren. Die Installation wird dadurch nicht gestört und man kann die Tools später direkt von der DVD installieren. Es empfiehlt sich, komprimierte Treiber gleich zu entpacken, da man sie so direkt ausführen und Zeit sparen kann. Alle nötigen Dateien für unser Gerät finden wir auf der Support-Seite unseres Notebookherstellers.

RT Seven Lite bleibt dabei noch geöffnet, denn es wird später zum Erstellen der fertigen ISO-Datei benötigt. Sollte man das Tool bereits geschlossen haben, kann man die DVD erneut laden – die Einstellungen wurden gespeichert und werden vom Programm wieder geladen.

Um die Programme und Treiber übersichtlich auf die DVD zu bringen, erstellt man im Festplattenverzeichnis, das die Daten der Windows-7-DVD enthält, zwei neue Ordner namens "Apps" und "Treiber". Abhängig von der Windows-Version stehen für Treiber und Programme knapp zwei Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung – mehr als genug, um einige wichtige Tools und die Treiber auf die DVD zu kopieren.
Beispielzusammenstellung für nützliche Tools und Updates für Windows 7 64 Bit
All diese Tools und sämtliche Treiber sollten problemlos Platz auf der DVD finden. Abschließend sollte man trotzdem prüfen, wie groß das Setup-Verzeichnis insgesamt ist. In unserem Fall beträgt die Größe des Ordners 3,81 Gigabyte – eine normale DVD fasst etwa 4,3 Gigabyte.
ISO-Image erstellen
Hat man alle gewünschten Treiber und Programme in das Verzeichnis kopiert, wechselt man wieder zu RT Seven Lite. Links wählt man nun den letzten Reiter "Bootfähiges ISO" aus. Bei "Modus" wählt man "Create Image". Eine Image-Datei bietet viele Vorteile – man kann sie zum Installieren virtueller Maschinen verwenden, beliebig oft brennen und mit Hilfe von Tools wie Virtual Clone Drive prüfen, bevor man sie brennt. Wer möchte, kann auch ohne Umwege eine DVD brennen: Dazu muss man "Direct Burn" einstellen, den Brenner auswählen und einen passenden Rohling einlegen. Es besteht sogar die Möglichkeit, die Windows-7-DVD auf einen USB-Stick zu kopieren. Hierzu wählt man den Modus "USB Bootable" aus. Der USB-Stick sollte dabei mindestens 4 Gigabyte groß sein. Die USB-Lösung ist ideal für alle, die entweder keinen DVD-Brenner haben oder Windows 7 auf einem Gerät ohne optisches Laufwerk installieren wollen. Leider hat der USB-Stick im PCFreunde.de-Test jedoch aus unbekannten Gründen nicht funktioniert.

Nachdem man "Create Image" ausgewählt hat, klickt man auf "Erstelle ISO". Nun muss man nur noch den Speicherort und einen Namen für die Image-Datei angeben und auf "Speichern" klicken, um die Image-Datei zu erstellen.

Mit passenden Freeware-Brennprogrammen wie ImgBurn oder CDBurnerXP kann man die Image-Datei später auf einen Datenträger brennen. Für die Windows-7-DVD eignet sich besonders gut ein wiederbeschreibbarer Rohling, da man diesen später wieder löschen und neu brennen kann, wenn man beispielsweise die Programme und Treiber auf der DVD aktualisieren oder Änderungen an den Einstellungen vornehmen möchte.
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Kommentare
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madschuli
28.12.2010 23:05
Wer ein Windows Home Premium oder Windows Professional hat für den gibt es eine offizielle Downloadmöglichkeit für die Image-Dateien.

Windows 7 Professional 64-Bit
Windows 7 Professional 32-Bit
Windows 7 Home Premium 64-Bit
Windows 7 Home Premium 32-Bit
 
Gehirn
28.12.2010 23:17
Super Sache :mrgreen:
 
Perseus
29.12.2010 20:34
Wenn ich das richtig verstanden habe funktioniert die Windows 7 Installation mithilfe des Images für den Testzeitraum auch ohne Produkt-Key. Mich interessiert, was nach Ablauf der 30-Tage-Frist ohne Freischaltung geschieht?
Muss man rechtzeitig seine Daten sichern, weil das System nicht mehr startet?
 
L3oop
29.12.2010 20:39
Ja, notfalls musst du ein zweites Betriebssystem installieren oder die Festplatte an einen anderen PC anschließen, um an deine Daten zu kommen.
 
PC Kraus
29.12.2010 20:59
...und wenn man zusätzlich noch diese Tool

http://code.kliu.org/misc/win7utils/eicf...tility.zip

herunterlädt, hat man mit einer ISO bei der Installation die Auswahl aller 5 Win 7 Versionen.

Tool starten und auf die ISO verweisen, fertig.
 
PC Kraus
30.12.2010 17:01
Nachdem ich heute mit dem Tool die ISO modifiziert habe, habe ich die ISO gebrannt und getestet. Super Sache, funktioniert einwandfrei inkl. Auswahl der Version. Danke für den Link.
 
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