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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksEine individuelle Windows-7-DVD erstellen
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Mittwoch, 17. November 2010 Seite 4/6
RT Seven Lite – Tool zum Erstellen einer individuellen Windows-7-DVD
RT7 Lite (Quelle: PCFreunde.de)
RT7 Lite (Quelle: PCFreunde.de)
Als ersten Schritt kopiert man den Inhalt der Windows-7-DVD in einen eigenen Ordner auf der Festplatte (z.B.: C:\Win7DVD\). Liegt die Windows-7-DVD hingegen als Image-Datei vor, kann man sie als virtuelles Laufwerk einbinden oder auch direkt mit RT7 Lite extrahieren. Hat man die Daten von einem geliehenen Medium auf die Festplatte kopiert, sollte man sie zusätzlich noch einmal in einen separaten Sicherungsordner kopieren. So bleiben die Originaldaten erhalten, bis die individuelle Setup-DVD erstellt und getestet wurde.

Hat man die Windows-DVD auf der Festplatte gespeichert, lädt man das Freeware-Tool RT Seven Lite herunter und installiert es. Wer eine 64-Bit-DVD von einem 32-Bit-Betriebssystem aus erstellen möchte, braucht sich keine Sorgen zu machen – das Tool wird als 32-Bit- und als 64-Bit-Version angeboten und unterstützt immer alle Varianten der Windows-7-DVD.

Nach dem Programmstart empfiehlt es sich, das Tool unter "Change UI Language" auf "German" umzustellen. Zwar sind nicht alle Programmteile vollständig und fehlerfrei ins Deutsche übersetzt – um die wichtigsten Features zu verstehen, sollte es jedoch ausreichen. Die Kopie der eigenen Windows-7-DVD lädt man ins Programm, indem man den Button "Suchen" anklickt und dann "Select OS Path" wählt. Anschließend navigiert man zum Ordner, in den man die Daten der Windows-DVD kopiert hat.

Nach kurzer Wartezeit wird man gefragt, für welche Windows-Variante die DVD erstellt werden soll. In unserem Fall wählen wir "Windows 7 HOME BASIC" aus und klicken auf "OK". Das Programm lädt nun die Image-Datei, dieser Vorgang dauert einige Minuten.
Einstellungen anpassen
Ist das Laden beendet, kann das Individualisieren der DVD beginnen. Man kann mit dem Tool nahezu jeden Aspekt der Windows-DVD verändern, Pakete entfernen und vieles mehr. Wir benötigen für unser Projekt jedoch nur eine kleine Auswahl dieser Features.

In der linken Leiste ist der Reiter "Aufgabe" verfügbar, den wir anklicken. Es stehen sechs Optionen zur Verfügung:
  • Integration
  • Komponenten
  • Tweaks
  • Unbeaufsichtigt
  • Anpassung
  • Bootbares ISO
Wir wählen lediglich die Optionen "Unbeaufsichtigt" und "Bootbares ISO" aus. Sobald die Haken gesetzt wurden, werden links die zwei entsprechenden Reiter verfügbar.

Einstellungen anpassen (Quelle: PCFreunde.de)
Einstellungen anpassen (Quelle: PCFreunde.de)
Per Klick auf den Reiter "Unbeaufsichtigt" gelangen wir zu den Optionen, die uns dabei helfen, das Setup noch etwas zu vereinfachen. Sie sind schnell integriert und beschleunigen die spätere Installation, weswegen wir uns auf sie beschränken. Die vielen weiteren Optionen zum Anpassen des Setups und zur Integration von Programmen sollte man nur aktivieren, wenn man genau weiß, was man tut.

Beim Reiter "Allgemein" können wir den Produkt-Key eingeben oder einen Haken bei "Überspringe Produktschlüssel" und "Überspringe automatische Aktivierung" setzen. Wir entscheiden uns für die Lösung ohne Produkt-Key, da es durchaus sinnvoll ist, die Aktivierung erst nach einer vollständig abgeschlossenen Installation vorzunehmen.

Des Weiteren kann man hier noch den Usernamen eingeben – praktisch für alle, die sowieso immer das Gleiche eintragen. Sogar OEM-Informationen lassen sich angeben, eine Möglichkeit, die für kleine Computerhändler durchaus interessant sein könnte.

Bei "Hard Disk Configurations" lässt sich sogar einstellen, wie die Setup-DVD Partitionen erstellt. Man sollte hier jedoch nur Einstellungen festlegen, wenn man seine Festplatten immer nach demselben Schema partitioniert. Ansonsten könnte das Setup zukünftig ungewollt Daten löschen.

Bei der Registerkarte "Regional" stellen wir das jeweils korrekte Land und die korrekte Zeitzone ein.

Nachdem alle Einstellungen wunschgemäß vorgenommen wurden, klickt man rechts unten auf den Button "Anwenden". Das Programm springt nun in das Log-Fenster – hier muss man noch auf "Commit" klicken, damit die Einstellungen gespeichert werden. Auch dieser Vorgang benötigt einige Minuten.
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Kommentare
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madschuli
28.12.2010 23:05
Wer ein Windows Home Premium oder Windows Professional hat für den gibt es eine offizielle Downloadmöglichkeit für die Image-Dateien.

Windows 7 Professional 64-Bit
Windows 7 Professional 32-Bit
Windows 7 Home Premium 64-Bit
Windows 7 Home Premium 32-Bit
 
Gehirn
28.12.2010 23:17
Super Sache :mrgreen:
 
Perseus
29.12.2010 20:34
Wenn ich das richtig verstanden habe funktioniert die Windows 7 Installation mithilfe des Images für den Testzeitraum auch ohne Produkt-Key. Mich interessiert, was nach Ablauf der 30-Tage-Frist ohne Freischaltung geschieht?
Muss man rechtzeitig seine Daten sichern, weil das System nicht mehr startet?
 
L3oop
29.12.2010 20:39
Ja, notfalls musst du ein zweites Betriebssystem installieren oder die Festplatte an einen anderen PC anschließen, um an deine Daten zu kommen.
 
PC Kraus
29.12.2010 20:59
...und wenn man zusätzlich noch diese Tool

http://code.kliu.org/misc/win7utils/eicf...tility.zip

herunterlädt, hat man mit einer ISO bei der Installation die Auswahl aller 5 Win 7 Versionen.

Tool starten und auf die ISO verweisen, fertig.
 
PC Kraus
30.12.2010 17:01
Nachdem ich heute mit dem Tool die ISO modifiziert habe, habe ich die ISO gebrannt und getestet. Super Sache, funktioniert einwandfrei inkl. Auswahl der Version. Danke für den Link.
 
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