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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksEine individuelle Windows-7-DVD erstellen
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Mittwoch, 17. November 2010 Seite 2/6
Die Nachteile der Recovery-DVDs
Recovery-DVDs sind zwar sehr einfach in der Handhabung, sie haben jedoch auch einige Nachteile, die vor allem PC-Profis Bauchschmerzen bereiten.
Kompletter Datenverlust
Ein Nachteil, der vielen Usern schon zum Verhängnis geworden ist, ist der komplette Datenverlust, zu dem es beim Wiedereinspielen der Recovery-Medien unweigerlich kommt. Sie löschen rücksichtslos sämtliche Daten auf der ersten Festplatte und überschreiben sie mit den Daten auf den DVDs. Diese Holzhammermethode ist zwar zugegebenermaßen effektiv, der Datenverlust wird jedoch oft erst bemerkt, wenn es zu spät ist. Eine echte Windows-7-DVD bietet zumindest eine Reparaturinstallation, bei der keine Daten gelöscht werden – was oft die letzte Rettung für ein beschädigtes Windows ist.
Zahllose unnötige Programme und Testversionen
Mit einer echten Windows-7-DVD läuft das Betriebssystem nach der Installation und dem Einspielen aller Treiber schnell und sauber von der Festplatte. Recovery-DVDs hingegen stellen dem User auch die ganze Palette nutzloser Testversionen und sämtliche Werbesoftware wieder her, die von den Herstellern auf ihren Rechnern vorinstalliert wird. Nicht selten sind die Systeme im Auslieferungszustand derart überladen, dass der Rechner dadurch merklich an Leistung verliert. Der User muss zwar keine Treiber installieren, dafür jedoch all die unnützen Programme wieder vom Rechner entfernen, was in etwa ebenso viel Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Oft ist außerdem gerade für Laien schwer einzuschätzen, was man von der Softwareflut behalten sollte und was nicht. Darum bleibt in vielen Fällen der ganze Müll auf dem Rechner installiert.
Probleme nach einem Hardwareupgrade
Bei Desktop-PCs gibt es einen weiteren Nachteil, der vor allem Aufrüstern zum Verhängnis werden kann. Eine echte Setup-DVD ermittelt während der Betriebssysteminstallation die Hardware und kopiert dann die benötigten Daten auf die Festplatte. Wurden kritische Komponenten wie das Mainboard inzwischen ausgetauscht, ist oft eine Neuinstallation von Windows erforderlich oder zumindest empfehlenswert. Recovery-DVDs arbeiten jedoch nur mit den Komponenten, die beim Kauf des Rechners verbaut waren. Neue Hardware kann dazu führen, dass sich die Recovery-DVDs zwar einspielen lassen, Windows jedoch aufgrund falscher Treiber nicht mehr bootet. Auch wenn Windows startet, lassen sich die alten Treiber oft nicht korrekt entfernen, was sich negativ auf die Leistung des Systems auswirken kann.
Verschenkter Festplattenspeicher
Neben der Möglichkeit, das Betriebssystem mit den Recovery-DVDs zu installieren, haben die meisten Hersteller zusätzlich deren Image-Dateien in einer eigenen Partition auf der Festplatte abgelegt. Sie ist in der Regel zwar "nur" 10 Gigabyte groß – auf diesen Speicherplatz muss man jedoch trotzdem verzichten.
Keine Recovery-DVDs erstellt – Was nun?
DVD-Rohlinge (Quelle: Verbatim)
DVD-Rohlinge (Quelle: Verbatim)
Obwohl die meisten Hersteller direkt oder indirekt darauf hinweisen, dass man Recovery-DVDs erstellen sollte, wird dies gerne auf später verschoben oder schlichtweg vergessen. Tritt nun der Fall ein, dass der Rechner nicht mehr bootet, könnten die Recovery-Medien die letzte Rettung sein. Die Recovery-Daten lassen sich zwar meist auch direkt von der Festplatte einlesen, aber auch dort können sie beschädigt sein oder werden vielleicht nicht mehr korrekt erkannt. Es kommt auch immer wieder vor, dass Festplatten komplett ausfallen. Mit einer neuen Festplatte ist der Hardwaredefekt zwar schnell behoben, hat man dann aber keine Recovery-DVDs zur Hand, kann man das Betriebssystem nicht neu installieren. Ist das Gerät noch nicht zu alt, bleibt einem nur noch der Versuch, die Recovery-DVDs beim Hersteller nachzuordern. Das jedoch kostet, wenn es überhaupt möglich ist, Zeit und Geld.
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Kommentare
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madschuli
28.12.2010 23:05
Wer ein Windows Home Premium oder Windows Professional hat für den gibt es eine offizielle Downloadmöglichkeit für die Image-Dateien.

Windows 7 Professional 64-Bit
Windows 7 Professional 32-Bit
Windows 7 Home Premium 64-Bit
Windows 7 Home Premium 32-Bit
 
Gehirn
28.12.2010 23:17
Super Sache :mrgreen:
 
Perseus
29.12.2010 20:34
Wenn ich das richtig verstanden habe funktioniert die Windows 7 Installation mithilfe des Images für den Testzeitraum auch ohne Produkt-Key. Mich interessiert, was nach Ablauf der 30-Tage-Frist ohne Freischaltung geschieht?
Muss man rechtzeitig seine Daten sichern, weil das System nicht mehr startet?
 
L3oop
29.12.2010 20:39
Ja, notfalls musst du ein zweites Betriebssystem installieren oder die Festplatte an einen anderen PC anschließen, um an deine Daten zu kommen.
 
PC Kraus
29.12.2010 20:59
...und wenn man zusätzlich noch diese Tool

http://code.kliu.org/misc/win7utils/eicf...tility.zip

herunterlädt, hat man mit einer ISO bei der Installation die Auswahl aller 5 Win 7 Versionen.

Tool starten und auf die ISO verweisen, fertig.
 
PC Kraus
30.12.2010 17:01
Nachdem ich heute mit dem Tool die ISO modifiziert habe, habe ich die ISO gebrannt und getestet. Super Sache, funktioniert einwandfrei inkl. Auswahl der Version. Danke für den Link.
 
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