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Freitag, 27. April 2007 Seite 1/3
Rootkits: Tarnkappen für Viren und Trojaner
An Viren, Trojaner und Würmer haben sich die meisten Internetnutzer gewöhnt und schützen sich durch ein Anti-Viren-Programm. Es entwickeln sich jedoch neue Gefahren für den heimischen PC, denen ebenfalls begegnet werden muss: Eine davon sind sogenannte Rootkits.

Rootkits sind Tarnkappen für Viren und Trojaner, sie können die Präsenz von beliebigen Programmen verschleiern. Einige Rootkits können zudem Hintertüren zum PC offen halten, durch die ein Angreifer die Kontrolle über den befallenen Rechner an sich reißen kann. PCFreunde.de erklärt, was ein Rootkit ist und wie man gegen diese neue Bedrohung vorgeht.

Von Jan Fabian Krüger
Was sind Rootkits? Woher kommen sie?
Der Begriff Rootkit leitet sich aus der Unix-Welt her. „Root“ bezeichnet auf Unix-Computern das Standard-Administratorkonto. Über das root-Konto hat man volle Gewalt über den Computer, anders als über ein user-Konto, das nur eingeschränkte Rechte hat. „Kit“ bedeutet soviel wie „Werkzeugkasten“. Ein Rootkit ist also ein Satz von Werkzeugen und Methoden, mit dem man sich uneingeschränkte Gewalt über einen Computer erschleichen kann.

Ursprünglich waren Rootkits Befehlssammlungen aus der Unix-Welt, die durchaus ehrbaren Zwecken dienten. Inzwischen gibt es aber auch für Windows-Betriebssysteme verschiedene Rootkits, deren Fähigkeiten deutlich über die der ersten Unix-Rootkits hinausgehen. Und diese Fähigkeiten werden vor allem für betrügerische Zwecke eingesetzt.
Wie funktionieren Rootkits?
Hacker Defender bei der Arbeit (Quelle: PCFreunde.de)
Hacker Defender bei der Arbeit (Quelle: PCFreunde.de)
Der Zweck aller Rootkits ist es, Systemprozesse, Dateien und Verzeichnisse zu verbergen. Was von einem Rootkit verborgen wurde, ist für keinen Nutzer mehr aufzuspüren. Nichtsdestoweniger können die versteckten Dateien ausgeführt und versteckte Prozesse gestartet werden. Hat sich ein Rootkit auf einem Computer eingenistet, kann es dort also tun, was es will, ohne dass der User davon etwas merken kann.

Diese fast magisch anmutende Leistung vollbringen Rootkits, indem sie sich zwischen normale Systemprozesse zwängen. Sie fangen alle Prozesse ab, durch die sie verraten werden würden und verändern sie so, dass sie eben nicht verraten werden. Für den Nutzer des befallenen PCs ist nicht zu erkennen, dass sich überhaupt etwas verändert hat.

Das in der Windows-Welt verbreitetste Rootkit „Hacker Defender“ hat zusätzlich zur Tarnkappen-Funktion noch eine weitere Gemeinheit auf Lager: Es stellt eine verborgene Hintertür bereit. Gemeint ist eine Shell, die geöffnet wird, wenn eine Anfrage an einen bestimmten Port des befallenen Rechners geschickt wird. So kann ein Angreifer von außen auf den befallenen Computer zugreifen und auf diesem tun und lassen, was er will.
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Kommentare
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PCFreund
27.04.2007 13:42
Es gibt wieder einen neuen Artikel. Wenn ihr oben auf "Zum Artikel" klickt, dann könnt ihr euch diesen durchlesen. Ergänzungen und nützlich Tipps zum Thema sind sehr erwünscht. Ihr könnt diese wie immer hier reinschreiben. :D
 
Scorpion King
30.04.2007 00:56
ergänzungen hab ich keine, nur ne frage dazu:
wo liegt denn jetzt der unterschied zwischen rootkits und trojaner? denn auch trojaner "verbergen" sich doch hinter anderen prozessen und führen andere aktionen aus als der prozess eigentlich sollte. und wenn ich das richtig verstanden habe, sind auch rootkits dazu da sich zu verbergen um andere aufgaben zu erledigen
 
Rixima
30.04.2007 10:47
Vieleicht hilft Dir das weiter :wink:
http://rixima.plusboard.de/%3Cfont-color...t-f39.html
 
Pe-1981
30.04.2007 12:58
http://de.wikipedia.org/wiki/Rootkit

So wie ich das verstanden habe, schützen Rootkits die Malware, damit man sie nicht entdeckt und sie so unverichterter Dinge ihre Arbeit erledigen können
 
Rixima
30.04.2007 15:47
Zitat:
So funktionieren Rootkits
In der Windows-Welt bezeichnet der Begriff Rootkit ein Programm, das Dateien auf einem Rechner so versteckt, dass der Anwender diese nicht mehr entdecken kann. Bei den Dateien handelt es sich meist um schädlichen Code – etwa Spyware, Trojaner oder einen heimlich installierten Kopierschutz.

...mehr
 
Arnie
05.05.2007 19:13
hab mich das schon immer gefragt was rootkits sind.
danke
 
Consti
13.05.2007 14:40
und wie kann man sich gegen so was schützen. hab nämlich keine lust, dass so ein mistvieh, mein gesamtes geld für irgend einen schei* ausgiebt, oder so
 
PCFreund
13.05.2007 15:55
Das wird hier erklärt: http://www.pcfreunde.de/artikel/detail-6...s.html#397
 
Consti
26.05.2007 12:13
danke war hlfreich. hab mir antivir gezogen. hoffe diesmal macht er keine schei*e und ruiniert mein system
 
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