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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksMini-PCs im Eigenbau – Teil 1: Der Nettop
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Mittwoch, 14. Juli 2010 Seite 2/4
Ein Nettop im Eigenbau
Fertige Nettops gibt es bereits von vielen Herstellern. Wer es jedoch gerne etwas individuell haben möchte, der kann sich mit etwas Know-How auch seinen eigenen Nettop bauen.
PCFreunde.de-Nettop 
Mainboard
Intel Desktop Board D510MO (inkl. Prozessor)
Festplatte
Samsung SpinPoint M7 500GB SATA II 2,5''
DVD Brenner
Samsung SN-S083C SATA Slim
Speicher
2 GB DDR2 PC 800 Kingmax
Gehäuse
LC-Power LC1320mi 75 Watt
Sonstiges Zubehör
Adapterkabel SATA-Slim
Intel Essential Series D510MO (Quelle: Intel)
Intel Essential Series D510MO (Quelle: Intel)
Trotz aktuell hoher Speicherpreise werden für diese Komponenten insgesamt nur etwa 260 Euro fällig (Stand: Sommer 2010). Anders als der stark verbreitete Vorgänger, der Atom 330, beherbergt das neue Intel-Mainboard den neuen Atom D510. Es handelt sich dabei um einen DualCore-Prozessor mit 1,66 GHz und Hyperthreading-Technik, der in Kombination mit dem ebenfalls neuen Chipsatz NM10 Express arbeitet. Es stehen unter Windows also zwei echte und zwei virtuelle Kerne zur Verfügung. Neu sind der in die CPU integrierte Speicherkontroller und der ebenfalls verbaute Grafikprozessor. Somit konnte der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorgänger weiter gesenkt werden. Das Testsystem genehmigt sich nicht mehr als 27 Watt – der Vorgänger schluckte unter Volllast immerhin noch etwa 35 Watt. Das Board kann dank dieser Änderungen nun passiv und daher absolut geräuschlos gekühlt werden.

Für Arbeitsspeicher stehen zwei Slots zur Verfügung, die mit jeweils 2 GB DDR2-Speichersteinen (800 oder 667 Mhz) bestückt werden können. Das Speichermaximum des Nettops liegt somit bei 4GB. Eine 10/100/1000 MBit-Netzwerkkarte, eine HD-Soundkarte und sieben USB-Anschlüsse (vier davon ausgeführt) sind ebenfalls bereits auf dem Mainboard integriert. Der PCI-Express-MiniCard-Slot ermöglicht das Nachrüsten eines passenden WLAN-Moduls. IDE-Anschlüsse sucht man vergeblich, für Laufwerke stehen lediglich zwei SATA-Anschlüsse zur Verfügung.

Wohl am schwierigsten zu finden ist ein passendes Gehäuse für einen Nettop. Aus preislichen Gründen haben wir uns für das LC-Power LC-1320mi entschieden. Zwar können Optik und Verarbeitung nicht völlig überzeugen, dafür jedoch der Preis von unter 50 Euro. Dank eines externen Netzteils wird eine Wärmequelle aus dem Gehäuse verbannt und man spart so noch mehr Platz. Als optisches Laufwerk kann ein Slim-Laufwerk eingebaut werden. Eine 2,5''-Notebook-Festplatte findet ebenfalls problemlos Platz im Gehäuse. Die ausgesuchte 500-GB-HDD von Samsung bietet ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis, ist im Betrieb kaum hörbar und liefert brauchbare Datenübertragungsraten. Wer auch mit weniger Speicherplatz auskommt, kann mit dem Kauf einer kleineren HDD sogar noch ein paar Euro sparen. Zwei Front-USB-Buchsen ermöglichen den problemlosen Anschluss externer Speichermedien und die Front-Audiobuchse bietet sich für Headsets an.
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XXLeoXX
02.08.2011 18:12
Super Artikel! Für ein Hardware-Update wär ein AMD Llano-Prozessor und Board interessant :wink:

Edit. Ich mein Fusion CPU wie z.B. die: http://www.amazon.de/MSI-E350IA-E45-7698...917&sr=8-1
 
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