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Mittwoch, 14. Juli 2010 Seite 1/4
Mini-PCs im Eigenbau Teil 1: Der Nettop
Die inzwischen allgegenwärtigen Netbooks haben seit einiger Zeit Geschwister in der Desktop-Sparte: Sogenannte Nettops. Was sich hinter diesem Begriff verbirgt und wie man günstig zu einem selbst gebauten Nettop kommt, zeigt dieser Artikel.
Was ist ein Nettop?
Die Bezeichnung Nettop wird für strom- und platzsparende Desktop-PCs verwendet, die meist die gleichen Basiskomponenten wie zahlreiche Netbooks verwenden. Speziell der sparsame Atom-Prozessor von Intel kommt bei Nettops häufig zum Einsatz.
Was unterscheidet einen Nettop von einem normalen Desktop PC?
Atom Logo (Quelle: Intel)
Atom Logo (Quelle: Intel)
Als erste Besonderheit fällt die geringere Größe eines Nettops auf. Ein Nettop lässt sich problemlos auf nahezu jedem Schreibtisch unterbringen oder im passenden Gehäuse sogar an die Rückseite eines Monitors montieren. Ein weiterer Faktor, der einen Nettop von einem normalen PC unterscheidet, ist die Geräuschentwicklung. Nettops arbeiten grundsätzlich sehr leise oder sogar völlig lautlos. Besonders interessant bei Nettops ist auch der geringe Stromverbrauch. Dieser liegt selbst bei Volllast meist deutlich unter 40 Watt. Einige Geräte begnügen sich sogar mit weniger als 30 Watt. Auch preislich ist ein Nettop interessant: Mit einem aktuellen Windows-Betriebssystem kommt man nur knapp über 300 Euro, ohne Betriebssystem sind Nettops bereits ab 200 Euro zu haben.

Besitzer eines Nettops müssen jedoch auch mit einigen Einschränkungen leben. So muss man meist auf mehrere Festplatten oder abhängig vom Gehäuse sogar auf ein optisches Leselaufwerk verzichten. Und auch in puncto Geschwindigkeit kann der Atom-Prozessor selbst mit den günstigsten Desktop-CPUs nicht mithalten.
Für wen lohnt sich der Kauf eines Nettops?
Nettops eignen sich für verschiedene Bereiche hervorragend. Aufgrund seines niedrigen Stromverbrauchs kann ein Nettop im privaten Bereich als kleiner Fileserver oder sparsamer Zweit-PC eingesetzt werden. Spielt der Faktor Platz eine Rolle, ist ein Nettop aufgrund seiner kompakten Bauweise ebenfalls eine interessante Alternative. Aber auch als reiner Internet-Rechner für zuhause oder im Büro eignet sich ein Nettop hervorragend. In der Industrie, im Handel und in der Gastronomie werden Nettops schon seit längerer Zeit als Kassensysteme oder zur Steuerung technischer Anlagen eingesetzt. Bei solchen Anwendungen wird selten die Leistung aktueller Desktop-PCs benötigt, daher ist gerade dann ein sparsamer Atom-Prozessor die perfekte Alternative.
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XXLeoXX
02.08.2011 18:12
Super Artikel! Für ein Hardware-Update wär ein AMD Llano-Prozessor und Board interessant :wink:

Edit. Ich mein Fusion CPU wie z.B. die: http://www.amazon.de/MSI-E350IA-E45-7698...917&sr=8-1
 
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