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Mittwoch, 7. April 2010 Seite 7/10
Eine erstellte Image-Datei wieder zurück kopieren
Um eine Image-Datei wieder zurück zu kopieren, muss man den Rechner erneut mit der Clonezilla-Live-CD booten und Clonezilla laden.
3.1 Clonezilla laden
Man muss hier genau so vorgehen wie beim Erstellen eines Images, also Punkt 1 bis 1.5.1 wie beschrieben abarbeiten. Natürlich muss man sicherstellen, dass die Festplatte, auf der die Image-Datei gespeichert ist, korrekt ausgewählt und vom System erkannt wird (Punkt 1.4).
3.2 Experte oder Anfänger?
Da man bereits beim Erstellen die Option "Expert" ausgewählt hat, kann man auch beim Zurückspielen des Images auf diese Option zugreifen.
3.3 Eine komplette Festplatte oder Partitionen zurückspielen
Um eine erstellte Image-Datei einer Festplatte zurück zu kopieren, wählt man "restoredisk" aus. Möchte man die Daten einer Image-Datei auf eine Partition zurück kopieren, wählt man "restoreparts" aus. Diese Option muss man beispielsweise dann auswählen, wenn man eine Sicherung der Betriebssystem-Partition wieder zurückspielen möchte, jedoch die zweite Partition, auf der sich Daten befinden, unangetastet lassen möchte.

Achtung: Wählt man die erste Option aus, werden alle Daten auf der Zielfestplatte gelöscht.
3.4 Die Sicherung auswählen
Auswahl des Images (Quelle: PCFreunde.de)
Auswahl des Images (Quelle: PCFreunde.de)
Hat man die korrekte Partition ausgewählt, sieht man nun alle Sicherungen, die sich auf dem Laufwerk befinden. Bei mehreren Sicherungen muss man die gewünschte Sicherung mit den Pfeiltasten auswählen und die Auswahl bestätigen.
3.5 Festplatte bzw. Partitionen auswählen
Nun wählt man die Festplatte aus, auf die man die Daten kopieren möchte. Hat man vorher die Option "restorepart" ausgewählt, legt man hingegen die Zielpartition fest.

Wichtig: Man sollte hier ein weiteres Mal prüfen, ob man die korrekte Auswahl getroffen hat. Später, wenn Clonezilla einmal mit dem Kopieren der Daten begonnen hat, ist ein Datenverlust aufgrund einer falschen Auswahl meist unvermeidlich.
3.6 Erweiterte Einstellungen
Hier kann man eine Vielzahl von Optionen festlegen. Mit den Standardeinstellungen ist man jedoch in den meisten Fällen bestens beraten. Daher genügt hier ein Druck auf die Eingabetaste, um die Einstellungen zu bestätigen.
3.7 Partitionstabellen
Clonezilla bietet beim Erstellen der Partitionstabellen einige Möglichkeiten. Man kann guten Gewissens die Standardeinstellungen übernehmen.
3.8 Nach getaner Arbeit...
Bevor das Erstellen der Image-Datei beginnt, möchte Clonezilla noch wissen, was es nach Abschluss der Arbeit tun soll. Da man in der Regel den Rechner im Anschluss neu starten wollen wird, wählt man am besten die zweite Option aus, also "-p reboot". Handelt es sich um ein großes Image, kann man auch die dritte Option auswählen, durch die der Rechner nach Abschluss komplett ausgeschaltet wird.
3.9 Zusammenfassung und Bestätigung
Der nun folgende Hinweis zeigt die Befehlszeilen-Kommandos an, die sich aus den gewählten Einstellungen ergeben. Diesen Hinweis kann man mit der Eingabetaste bestätigen.

Bevor das Kopieren der Daten beginnt, zeigt Clonezilla in gelber Schrift noch einmal eine Zusammenfassung der Arbeiten an. Man sollte hier ein letztes Mal prüfen, ob auch alles korrekt eingestellt ist. Um das Kopieren zu starten, muss man die Sicherheitsabfrage noch mit einem "y", gefolgt von der Eingabetaste, bestätigen. (Hinweis: Um mit einer deutschen Tastatur bei Clonezilla ein "y" zu schreiben, muss man "z" drücken!) Beim Zurückkopieren der Daten muss die Frage ein zweites Mal mit "y" bestätigt werden – dies ist die absolut letzte Möglichkeit, falsche Einstellungen zu entdecken und ungewollten Datenverlust zu vermeiden.
3.10 Die Image-Datei wird zurück kopiert
Man kann nun den Vorgang des Kopierens beobachten. Die Prozentanzeige verrät, wie weit Clonezilla ist. Nach Abschluss des Kopiervorgangs kann der Rechner neu gestartet werden und man sollte sofort Zugriff auf die zurück kopierten Daten haben.
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Kommentare
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chansoulis
04.06.2010 04:14
Ein toller und sehr ausführlicher Artikel; vielen Dank dafür! :lol:

Manch andere ähnliche Programme (kostenlose & Kaufversionen) haben ein Problem damit, bei unter Windows 7 laufenden PC's die Partitionen richtig zu erkennen; also anstatt "C" wird die versteckte 100MB - Datei als "C" erkannt usw. - das scheint mit diesem Programm kein Problem zu sein :?:


 
-h0m3r-
19.06.2010 09:36
Jep, echt top! :mrgreen:
 
Robert
23.06.2010 10:09
Hallo zusammen!
Ich scheitere an Punkt 2.4.
Ich habe auf meiner Festplatte 2 Partitionen und möchte aber nur eine davon sichern.
Ich kann hier aber nur die Festplatte im Ganzen auswählen.
Wie schaffe ich es, nur eine Partition auszuwählen?
Vielleicht ist es ja ganz einfach und ich stehe nur auf dem Schlauch? :oops:

Gruß
Robert :)
 
madschuli
23.06.2010 10:18
Robert, hast du bei 2.2 "saveparts" ausgewählt?
 
Porter_XXL
28.08.2010 16:06
Hallo zusammen,

erstmal "DANKE!" für die tolle Anleitung.

Ich möchte meine Daten auf eine größere Festplatte umziehen und habe gerade das Problem das mir Clonezilla beim Klonen einzelner Partitionen immer gleich auch die Partitionstabelle des Originals (40GB Partition) mitkopiert so das aus einer 250GB Partition eine 40GB Partition wie beim Original wird.

Ich verwende die Experteneinstellungen und habe die erste Option (-k...d.h. eigentlich die Partitionstabelle nicht übernehmen) aktiviert. Warum das nicht klappt ist mir ein Rätsel. Jemand von euch eine Idee warum das nicht klappt?
 
madschuli
28.08.2010 18:33
Hallo Porter_XXL,

wenn ich deine Frage jetzt richtig verstanden habe sollte folgender Teil aus dem Artikel die Lösung für dich beinhalten:

Zitat:
Kann ich ein Image einer kleineren Festplatte auf eine größere Festplatte zurückspielen?

In diesem Punkt gibt es bei Clonezilla keine Einschränkungen. Jedoch ist Clonezilla mit den Standardeinstellungen etwas stur, was die Größe der Partition angeht. Diese wird, egal wie groß die neue Festplatte ist, genau so groß erstellt wie die Festplatte bzw. Partition, von der man das Image erstellt hat.

Beispiel: Ein Image wurde von einer Partition mit der Größe von 200 Gigabyte erstellt. Spielt man dieses Image auf eine 500 Gigabyte große Festplatte, erstellt Clonezilla eine Partition mit 200 Gigabyte, kopiert die Daten des Images und lässt den Rest der Zielfestplatte unpartitioniert.

Um dieses Problem zu umgehen, gibt es jedoch einige Möglichkeiten. Ab Vista können Windows-Betriebssysteme mit Bordmitteln die Größe von Partitionen erweitern. Dies kann man per Mausklick in der Datenträgerverwaltung erledigen. Hat man kein so junges Windows zur Verfügung, kann man mit der kostenlosen GParted-CD nach dem Einspielen der Image-Datei die Partition ebenfalls vergrößern. Natürlich kann man alternativ zum Erweitern der Partition aus dem restlichen Speicherplatz eine oder mehrere zusätzliche Partitionen erstellen.
 
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