HomeArtikelDownloadsForum
PCFreunde.deArtikelAllgemeinSoftwareMit Clonezilla Images von Festplatten erstellen
Besucher online: 25
Hinweis
Diese Seite steht zum Verkauf.
Mehr Infos

Schnellsuche

Kategorien
Mittwoch, 7. April 2010 Seite 6/10
2.6 Komprimierung
Nun kann man noch auswählen, welches Komprimierungsverfahren Clonezilla verwenden soll:
AuswahlBeschreibung
-z1 gzip
Schnelle Komprimierung mit einem kleinen Image (Empfehlenswert)
-z2 bzip
Langsamste Komprimierung, dafür wird das kleinstmögliche Image erzeugt
-z3 lzo
Schnelle Komprimierung mit einer Imagegröße, die etwa der ersten Methode entspricht. Nicht empfehlenswert bei langsamen Maschinen oder Imagedateien, die direkt via Netzwerk gesichert werden.
-z4 lzma
Ebenso langsame Komprimierung wie die zweite Möglichkeit, dafür ist ein schnelleres Entpacken möglich.
-z0 No Compression
Schnellste Möglichkeit, ein Image zu erstellen. Da die Daten hier nicht komprimiert werden, benötigt diese Methode jedoch den meisten Speicherplatz.
Wer sich über die Komprimierung nicht großartig den Kopf zerbrechen möchte, kann bedenkenlos die erste Möglichkeit auswählen – sie bietet einen guten Kompromiss aus Geschwindigkeit und Komprimierung.
2.7 Die Image-Datei aufteilen
Im nächsten Fenster möchte Clonezilla noch wissen, ab welcher Größe die Image-Dateien aufgeteilt werden sollen. Clonezilla erwartet eine Eingabe in Megabyte.

Beispiel: Möchte man die Image-Dateien später auf DVD brennen, empfiehlt es sich, die Größe auf etwa 4300 MB anzupassen. Möchte man jedoch nur eine Image-Datei haben, empfiehlt es sich, einen sehr hohen Wert, beispielsweise 1000000, zu wählen. Keinesfalls sollte man den Wert 0 verwenden, da es sonst später zu Problemen mit der Image-Datei kommen kann. Soll Clonezilla bootfähige Recovery-Datenträger aus dem Image erstellen, muss man hier unbedingt einen passenden Wert eintragen. Ein einmal erstelltes Image kann später nicht mehr geteilt werden, sondern müsste neu erstellt werden.
2.8 Nach getaner Arbeit...
Bevor das Erstellen der Image-Datei beginnt, möchte Clonezilla noch wissen, was es nach getaner Arbeit tun soll. Da man in der Regel den Rechner dann neu starten wollen wird, wählt man am besten die zweite Option aus, also "-p reboot". Dadurch wird der Rechner nach Abschluss neu gestartet. Handelt es sich um ein großes Image, kann man auch die dritte Option auswählen, bei der der Rechner nach Abschluss komplett ausgeschaltet wird.
2.9 Zusammenfassung und Bestätigung
Zusammenfassung (Quelle: PCFreunde.de)
Zusammenfassung (Quelle: PCFreunde.de)
Der nun folgende Hinweis zeigt die Befehlszeilen-Kommandos an, die sich aus den gewählten Einstellungen ergeben. Er stellt nur eine Information dar und man kann ihn mit der Eingabetaste bestätigen.

Bevor das Kopieren der Daten beginnt, zeigt Clonezilla in gelber Schrift eine Zusammenfassung der Arbeiten an. Man sollte hier noch einmal kurz überprüfen, ob alles korrekt eingestellt ist. Um das Kopieren zu starten, muss man die Frage noch mit einem "y", gefolgt von der Eingabetaste, bestätigen. (Hinweis: Um mit einer deutschen Tastatur bei Clonezilla ein "y" zu schreiben, muss man "z" drücken!)
2.10 Die Image-Datei wird erstellt
Man kann nun den Vorgang des Image-Erstellens beobachten. Die Prozentanzeige verrät einem jederzeit, wie weit Clonezilla bereits ist. Nach Abschluss hat man auf der Festplatte ein Verzeichnis mit dem gewünschten Namen und mit einigen Dateien. Das Verzeichnis kann beliebig kopiert werden, der Inhalt sollte jedoch nicht umbenannt oder geändert werden, da Clonezilla sonst später Probleme haben könnte, das Image wieder korrekt einzulesen. Mit Hilfe dieser Image-Dateien und Clonezilla kann man übrigens – vorausgesetzt man hat die Dateien entsprechend geteilt – auch bootfähige iso-Dateien erstellen, die man dann brennen kann. So lässt sich das Image später sogar direkt von einer CD oder DVD zurück kopieren.
ZurückWeiter
© Copyright PCFreunde.de
Inhaltsverzeichnis
Downloads zum Artikel
Kommentare
Schreib uns deine Meinung zu diesem Artikel - einfach registrieren und los!
Kommentar schreiben
 
chansoulis
04.06.2010 04:14
Ein toller und sehr ausführlicher Artikel; vielen Dank dafür! :lol:

Manch andere ähnliche Programme (kostenlose & Kaufversionen) haben ein Problem damit, bei unter Windows 7 laufenden PC's die Partitionen richtig zu erkennen; also anstatt "C" wird die versteckte 100MB - Datei als "C" erkannt usw. - das scheint mit diesem Programm kein Problem zu sein :?:


 
-h0m3r-
19.06.2010 09:36
Jep, echt top! :mrgreen:
 
Robert
23.06.2010 10:09
Hallo zusammen!
Ich scheitere an Punkt 2.4.
Ich habe auf meiner Festplatte 2 Partitionen und möchte aber nur eine davon sichern.
Ich kann hier aber nur die Festplatte im Ganzen auswählen.
Wie schaffe ich es, nur eine Partition auszuwählen?
Vielleicht ist es ja ganz einfach und ich stehe nur auf dem Schlauch? :oops:

Gruß
Robert :)
 
madschuli
23.06.2010 10:18
Robert, hast du bei 2.2 "saveparts" ausgewählt?
 
Porter_XXL
28.08.2010 16:06
Hallo zusammen,

erstmal "DANKE!" für die tolle Anleitung.

Ich möchte meine Daten auf eine größere Festplatte umziehen und habe gerade das Problem das mir Clonezilla beim Klonen einzelner Partitionen immer gleich auch die Partitionstabelle des Originals (40GB Partition) mitkopiert so das aus einer 250GB Partition eine 40GB Partition wie beim Original wird.

Ich verwende die Experteneinstellungen und habe die erste Option (-k...d.h. eigentlich die Partitionstabelle nicht übernehmen) aktiviert. Warum das nicht klappt ist mir ein Rätsel. Jemand von euch eine Idee warum das nicht klappt?
 
madschuli
28.08.2010 18:33
Hallo Porter_XXL,

wenn ich deine Frage jetzt richtig verstanden habe sollte folgender Teil aus dem Artikel die Lösung für dich beinhalten:

Zitat:
Kann ich ein Image einer kleineren Festplatte auf eine größere Festplatte zurückspielen?

In diesem Punkt gibt es bei Clonezilla keine Einschränkungen. Jedoch ist Clonezilla mit den Standardeinstellungen etwas stur, was die Größe der Partition angeht. Diese wird, egal wie groß die neue Festplatte ist, genau so groß erstellt wie die Festplatte bzw. Partition, von der man das Image erstellt hat.

Beispiel: Ein Image wurde von einer Partition mit der Größe von 200 Gigabyte erstellt. Spielt man dieses Image auf eine 500 Gigabyte große Festplatte, erstellt Clonezilla eine Partition mit 200 Gigabyte, kopiert die Daten des Images und lässt den Rest der Zielfestplatte unpartitioniert.

Um dieses Problem zu umgehen, gibt es jedoch einige Möglichkeiten. Ab Vista können Windows-Betriebssysteme mit Bordmitteln die Größe von Partitionen erweitern. Dies kann man per Mausklick in der Datenträgerverwaltung erledigen. Hat man kein so junges Windows zur Verfügung, kann man mit der kostenlosen GParted-CD nach dem Einspielen der Image-Datei die Partition ebenfalls vergrößern. Natürlich kann man alternativ zum Erweitern der Partition aus dem restlichen Speicherplatz eine oder mehrere zusätzliche Partitionen erstellen.
 
Alle BeiträgeKommentar schreiben
Community Login
eMail:
Passwort:
Auto-Login