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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksDer Windows-XP-Modus von Windows 7
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Samstag, 7. November 2009 Seite 2/6
Den Windows-XP-Modus verwenden
Der XP Mode (Quelle: PCFreunde.de)
Der XP Mode (Quelle: PCFreunde.de)
Nach Installation und Start des XP-Modus' wird man von einem betriebsbereiten Windows XP begrüßt. Man sollte sich nun noch entschließen, die Updates regelmäßig herunterzuladen, da auch eine virtuelle Maschine anfällig für Angriffe von außen ist. Wer möchte, kann dann bereits damit beginnen, Programme zu installieren und den XP-Modus zu nutzen.
Spiele im XP-Modus?
Virtuelle Grafikkarte (Quelle: PCFreunde.de)
Virtuelle Grafikkarte (Quelle: PCFreunde.de)
Im XP-Modus lassen sich keine Spiele starten, die einen 3D-Beschleuniger benötigen. Es ist bis dato nicht möglich, die für viele Spiele essentielle Grafikkarte mit allen Features auf einer virtuellen Maschine verfügbar zu machen. Anstelle der "echten" Grafikkarte muss man sich mit einer weitaus schlankeren virtuellen Grafikkarte begnügen, die lediglich rudimentäre 2D-Features bietet. Das muss passionierte Spieler aber nicht von Windows 7 abschrecken: Microsofts neuestes Betriebssystem verfügt über einen Kompatibilitätsmodus, mit dem sich die meisten Spiele, die unter Windows 7 Probleme machen, trotzdem starten lassen. Der Kompatibilitätsmodus ist in allen Versionen von Windows 7 verfügbar und kann per Rechtsklick auf das Startsymbol des Spieles eingestellt werden.
Die Integrationsfeatures
Ein neues Feature von Virtual PC ist der so genannte Integrationsmodus. Er erleichtert die Kommunikation mit dem Hostrechner – dem physischen PC, auf dem die virtuelle Maschine läuft – erheblich. Standardmäßig ist der Integrationsmodus bereits aktiviert, sodass man im Arbeitsplatz der virtuellen Maschine bereits alle Laufwerke des Hostrechners vorfindet. Sie sind als Netzlaufwerke verfügbar und auch neue Laufwerke, wie eine externe Festplatte, die an den Hostrechner angeschlossen werden, stehen sofort im virtuellen PC bereit. Die Integrationsfeatures lassen sich aber auch individuell anpassen. Hierzu klickt man in der oberen Leiste der virtuellen Maschine auf "Extras" und dort auf "Einstellungen…". Nun wählt man den Punkt "Integrationsfeatures" aus, der sich in der linken Spalte befindet. In der rechten Spalte lässt sich dann bestimmen, welche Elemente auf der virtuellen Maschine verwendet werden sollen. Neben der Audioausgabe, der Zwischenablage, Druckern und SmartCards lassen sich auch einzelne Laufwerke an- bzw. abwählen. Wer also die virtuelle Maschine nur auf bestimmte Laufwerke zugreifen lassen möchte, kann dies hier festlegen.

Einen kleinen Nachteil haben die Integrationsfeatures jedoch: Sind sie aktiviert, ist es nicht möglich, die Desktop-Farbtiefe auf 32 Bit zu stellen. Im Normalfall gibt es dadurch keine Probleme – manche Anwendungen jedoch laufen mit dieser Einstellung nicht optimal. Um die Integrationsfeatures zu deaktivieren, muss man unter "Extras"“ auf "Integrationsfeatures deaktivieren" klicken. Ein Neustart der virtuellen Maschine ist dabei nicht erforderlich, eine Neuanmeldung genügt. Anschließend lässt sich die Farbtiefe wie gewohnt auf 32 Bit stellen.
Internet und Netzwerk im XP-Modus
Dank der Möglichkeit, Netzwerkkarten in die virtuelle Maschine einzubinden, hat man auch von ihr aus Zugriff auf das lokale Netzwerk und das World Wide Web. Windows Virtual PC bietet verschiedene Wege, virtuelle Maschinen in das Netzwerk zu integrieren. Prinzipiell verhält sich der XP-Modus dabei wie ein eigenständiger Rechner.

Soll sich die virtuelle Maschine die Netzwerkkarte des Hostrechners nicht mit diesem teilen, sondern letzterer als Router fungieren, kann man die Option "Gemeinsam genutztes Netzwerk (NAT)" auswählen. Praktisch: Diese Einstellungen können auch im laufenden Betrieb verändert werden. Vor allem für User, die sich ohne DSL-Router ins Internet einwählen oder die unter einer statischen IP-Adresse online gehen, ist die NAT-Methode meist die einzige Möglichkeit, auch die virtuelle Maschine ins Internet zu bekommen. Wurde NAT ausgewählt, verwendet die virtuelle Maschine den Hostrechner als Internet-Gateway und die Vergabe der IP-Adresse im Windows XP-Modus wird dann automatisch erledigt.

Da man mehrere Netzwerkkarten im XP-Modus nutzen kann, lässt sich auch eine eigene Verbindung für die virtuelle Maschine einrichten. Verfügt der Hostrechner beispielsweise über ein Mainboard, auf dem zwei Netzwerkkarten verbaut sind, kann man eine davon für den normalen Betrieb von Windows 7 verwenden, die andere Karte ebenfalls an das Netzwerk anschließen und sie dann der virtuellen Maschine zuordnen. Insbesondere, wenn große Datenmengen sowohl vom Hostrechner als auch vom Windows-XP-Modus bewegt werden, kann so ein Engpass verhindert werden.
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Mugen
07.11.2009 20:28
Zitat:
Benötigt wird ein installiertes Windows 7 Professional, Windows 7 Ultimate oder Windows 7 Enterprise (32- oder 64-Bit-Versionen)

..um den XP-Modus für win7 nutzen zu können.

Doch hier auf der offiziellen Download-site des XP-Modus lässt sich auch Home Premium auswählen.
http://www.microsoft.com/windows/virtual...nload.aspx
Wie passt das zusammen? Jemand ne Ahnung?
 
Pe-1981
07.11.2009 21:44
Wähl es doch mal aus... Denn dann kommt folgende Meldung:

Zitat:
You are not eligible to download Windows XP Mode. You must have Windows 7 Professional, Enterprise, or Ultimate to run Windows XP Mode. To upgrade visit Windows 7 Anytime Upgrade.


Daher es funzt auch laut Microsoft eben nur auf Raumschiff Enterprise, Professional und Ultimate. :wink:

 
madschuli
08.11.2009 07:56
Zitat:
Wähl es doch mal aus... Denn dann kommt folgende Meldung:

Zitat:
You are not eligible to download Windows XP Mode. You must have Windows 7 Professional, Enterprise, or Ultimate to run Windows XP Mode. To upgrade visit Windows 7 Anytime Upgrade.


Hätte es nicht besser sagen können. Meine Theorie ist, dass Microsoft so auch eventuell ein paar User überreden kann, die sich z.B. einen Komplett-PC mit Windows 7 Home Premium gekauft haben, auf eine bessere Version upzudaten.
 
Guru der Antworten
08.11.2009 22:27
wie sieht das denn mit der Netzwerk konfiguration aus...also xp mit windows 7 mit xp modus ?
 
madschuli
09.11.2009 10:24
Eigentlich verhält sich eine virtuelle Maschine nicht anders wie ein normaler PC. D.h. er bekommt eine eigene IP-Adresse und ist auch als eigener Rechner verfügbar. Einzig wenn NAT verwendet wird kann es etwas komplizierter werden, aber ich glaube zu wissen, dass auch dann Zugriff auf den Computer von außen möglich ist.
 
Guru der Antworten
09.11.2009 15:25
ich frage nur wegen lan party´s ^^
 
madschuli
09.11.2009 16:50
Spiele kannst du im Windows XP Mode sowieso vergessen, aber wenn du z.B. einen lokalen TS-Server drauf laufen lassen willst so ist dies durchaus möglich. Ist wie gesagt eigentlich ein eigenständiger PC.
 
Klausinator
10.11.2009 17:17
also ich benutze nach wie vor XP und habe eigentlich nicht vor daran etwas zu ändern. Ich glaub Microsoft hat da wieder ein paar Milliarden Entwicklungskosten verbraten, ohne wirkliche Neuerungen.

VG

Euer Klaus
 
tadde
23.10.2011 21:28
ich habe ein problem und zwar gib es bei mir keine auswahmöglichkeit "Extras". Es gibt nur "Datei", "Aktion" bzw. in xpMode "Aktion", "Bearbeiten", "CD" und "Diskette". Wäre um hilfe dankbar.
 
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