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Fotos, Filme und Musikdateien kommen per UMTS schnell aufs Notebook (Quelle: Vodafone) |
UMTS ist bereits die dritte Generation der Mobilfunktechnik. Die vier Buchstaben stehen dabei für „Universal Mobile Telecommunications System“. Am Anfang stand das analoge Netz, das weltweit immer noch nicht zum alten Eisen gehört: So wird in den USA und in Kanada heute noch hauptsächlich das analoge AMPS (Advanced Mobile Phone System) genutzt. Als zweite Mobilfunktechnik-Generation gilt der digitale GSM-Standard, der heute in Europa am weitesten verbreitet ist.
Die Vorteile von UMTS: Daten können sehr viel schneller übertragen werden als bisher. So sind – zumindest in der Theorie – Übertragungsraten von bis zu 2 Megabit pro Sekunde möglich. In der Praxis ermöglichen die Netzbetreiber zurzeit allerdings maximal 384 Kilobit pro Sekunde, was immer noch 6facher ISDN-Geschwindigkeit entspricht und schnell genug für Anwendungen wie Videokonferenzen ist.
Möglich wird der UMTS-Daten-Turbo durch eine Technik, die auch im Internet zum Einsatz kommt. So werden Daten nicht kontinuierlich übertragen, sondern in mehreren Paketen, die dann beim Empfänger wieder zusammengesetzt werden. Deshalb sind herkömmliche GSM-Handys und -Sendemasten für UMTS nicht geeignet, zumal für das Highspeed-Netz ganz andere Frequenzen genutzt werden. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb es noch einige Jahre dauern wird, bis in Deutschland ein flächendeckendes UMTS-Netz zur Verfügung steht.
Einen Hardware-Engpass wie noch im letzten Jahr gibt es heute nicht mehr: Alle Handy-Hersteller haben es mittlerweile geschafft, diverse UMTS-Modelle in ausreichender Zahl zu produzieren.