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Donnerstag, 6. Oktober 2005 Seite 1/5
Keine Chance für Online-Betrüger und Phisher: So schützen Sie sich
Quelle: Symantec
Quelle: Symantec
Homebanking gehört nach aktuellen Studien zu den beliebtesten Internet-Anwendungen: Fast zwei Drittel der deutschen Surfer führen ihr Konto online. Doch die bequeme Kontoführung birgt Gefahren: Per „Phishing“ versuchen Online-Betrüger die Zugangsdaten für Konten auszuspähen. PCFreunde.de erklärt, was Sie beim Homebanking beachten sollten und wie die Haftungsregelung beim Konto-Missbrauch aussieht.

von Thomas Busch
Homebanking – Bequem und auch gefährlich?
Homebanking ist bequem: Man kann 24 Stunden am Tag auf sein Konto zugreifen, Umsätze ausdrucken, Überweisungen ausführen und Daueraufträge einrichten. Rund zehn Millionen deutsche Internet-Nutzer führen Ihr Konto bereits online – und sind damit in das Visier von Internet-Betrügern geraten.

Immer neue Zahlen belegen nach Auskunft des „Bundesverbands Digitale Wirtschaft“ (BVDW), dass die Anzahl kriminell motivierter Spam-Mails, mit denen Zugangsdaten für Homebanking-Konten ausgespäht werden sollen, drastisch zugenommen hat. So wies auch der „Bundesverband deutscher Banken“ darauf hin, dass innerhalb von zwölf Monaten die Zahl betrügerischer E-Mails, mit deren Hilfe geheime Bankdaten ausspioniert werden, von rund 300 im Jahr 2003 auf rund 200.000 pro Monat im Jahr 2004 gestiegen sei.
Krimineller Sport: „Phisher“ angeln Online-Zugangsdaten
Phisher mit holprigem Deutsch – Links führen zu gefälschten Webseiten (Quelle: textator)
Phisher mit holprigem Deutsch – Links führen zu gefälschten Webseiten (Quelle: textator)
Per „Phishing“, ein Kunstwort, das aus den englischen Wörtern „Password“ und „Fishing zusammengesetzt wurde, versuchen kriminelle Surfer immer öfter die Zugangsdaten für Online-Konten auszuspähen.

Zwei Arten so genannter Phishing-Mails sind dabei besonders häufig zu beobachten, warnt auch der „Bundesverband Digitale Wirtschaft“: Zum einen fordern Betrüger in E-Mails dazu auf, einem Link zu folgen und dort persönliche Daten, Passwörter oder PIN-Codes zu aktualisieren bzw. anzugeben. Tatsächlich verweist der Link auf eine oftmals nahezu perfekte Kopie der Originalseite, auf der Konto-Daten eingegeben werden sollen.

Zum anderen erschleichen sich E-Mailbetrüger über Mail-Viren persönliche Konto-, Zugangs- oder Kundendaten. So spionieren einfache Mails etwa mit Hilfe von Trojanern z.B. PIN- oder TAN-Nummern aus.

Mit den geklauten Daten versuchen die Betrüger beispielsweise, Auslandsüberweisungen durchzuführen oder Bestellungen im Namen des eigentlichen Inhabers der Kredit- bzw. Kundenkarte vorzunehmen. Betroffen sind in Deutschland inzwischen Sparkassen, Volksbanken, private Großbanken sowie verschiedene E-Commerce-Anbieter.

Mit welcher Perfektion die Betrüger dabei zu Werke gehen, untermauert eine Studie aus den USA: Demnach ist nahezu jeder Dritte unsicher, ob es sich um eine Mail in betrügerischer Absicht oder um eine tatsächlich autorisierte Mail des Kreditinstitutes handelt.
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