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Phisher mit holprigem Deutsch – Links führen zu gefälschten Webseiten (Quelle: textator) |
Per „Phishing“, ein Kunstwort, das aus den englischen Wörtern „Password“ und „Fishing zusammengesetzt wurde, versuchen kriminelle Surfer immer öfter die Zugangsdaten für Online-Konten auszuspähen.
Zwei Arten so genannter Phishing-Mails sind dabei besonders häufig zu beobachten, warnt auch der „Bundesverband Digitale Wirtschaft“: Zum einen fordern Betrüger in E-Mails dazu auf, einem Link zu folgen und dort persönliche Daten, Passwörter oder PIN-Codes zu aktualisieren bzw. anzugeben. Tatsächlich verweist der Link auf eine oftmals nahezu perfekte Kopie der Originalseite, auf der Konto-Daten eingegeben werden sollen.
Zum anderen erschleichen sich E-Mailbetrüger über Mail-Viren persönliche Konto-, Zugangs- oder Kundendaten. So spionieren einfache Mails etwa mit Hilfe von Trojanern z.B. PIN- oder TAN-Nummern aus.
Mit den geklauten Daten versuchen die Betrüger beispielsweise, Auslandsüberweisungen durchzuführen oder Bestellungen im Namen des eigentlichen Inhabers der Kredit- bzw. Kundenkarte vorzunehmen. Betroffen sind in Deutschland inzwischen Sparkassen, Volksbanken, private Großbanken sowie verschiedene E-Commerce-Anbieter.
Mit welcher Perfektion die Betrüger dabei zu Werke gehen, untermauert eine Studie aus den USA: Demnach ist nahezu jeder Dritte unsicher, ob es sich um eine Mail in betrügerischer Absicht oder um eine tatsächlich autorisierte Mail des Kreditinstitutes handelt.