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Mittwoch, 17. Juni 2009 Seite 1/9
Ist kostenpflichtige Software besser als kostenlose?
Unzählige Programme für ebenso viele Einsatzgebiete werden im Internet als Open Source-Software oder Freeware legal und kostenlos angeboten. Hersteller kommerzieller Software halten dagegen: Was nichts kostet, ist auch nichts. Aber sind Bezahl-Programme wirklich besser? PCFreunde.de vergleicht insgesamt 14 verschiedene kostenpflichtige Programme mit ihren kostenlosen Alternativen.
Microsoft Office vs. Open Office
Microsoft Office (Quelle: PCFreunde.de)
Microsoft Office (Quelle: PCFreunde.de)
Microsoft Office ist neben Windows wohl eines der bekanntesten Produkte von Microsoft. Das Paket enthält eine Textverarbeitung (Microsoft Word), eine Tabellenkalkulation (Microsoft Excel), einen E-Mail-Client mit umfangreichem Terminplaner (Microsoft Outlook) und neben einigen eher nebensächlichen Programmen auch noch eine Software zum Erstellen von Präsentationen (Microsoft PowerPoint). Die Professional-Version von Microsoft Office bietet sogar zusätzlich noch ein Datenbank-Tool (Microsoft Access).

Vor allem die einfache Bedienung und der riesige Funktionsumfang der Programme haben dazu geführt, dass sie heute in vielen Firmen im digitalen Büroalltag eingesetzt werden. So kann es sich kaum eine Textverarbeitung noch erlauben, Dokumente im Word-Format nicht lesen zu können.

Open Office (Quelle: PCFreunde.de)
Open Office (Quelle: PCFreunde.de)
Die kostenlose Alternative zu Microsoft Office heißt OpenOffice. Das Open Source-Projekt bietet alle wichtigen Features, die auch Microsoft Office bietet.

Beschränkt man den Vergleich auf den Funktionsumfang der beiden Suiten, ist das Office-Paket aus dem Hause Microsoft der kostenlosen Alternative überlegen. Daher geht die erste Runde des PCFreunde.de-Tests wenn auch nur mit knappem Vorsprung an das kostenpflichtige Tool. Für private Anwender ist OpenOffice jedoch aufgrund seines unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnisses durchaus geeignet.
Kommerzielle Multimedia-Konverter vs. SUPER
Im heutigen Computerzeitalter gibt es eine Vielzahl von Audio- und Videoformaten. Anders als im Audiobereich, in dem das MP3-Format in Sachen Verbreitung eindeutig die Nase vorn hat, sind die Fronten im Videobereich nicht so klar. Hier tummeln sich vor allem MPEG- und AVI-Dateien, von denen es zu allem Übel auch noch viele verschiedene Varianten wie MPEG1, MPEG2, MPEG4, DivX und zahllose weitere gibt. Besonders verwirrend kann es werden, wenn man ein Video auf eine DVD brennen oder auf mobile Abspielgeräte kopieren möchte. Dann bleibt meist keine andere Wahl, als das Video in das richtige Format und auch auf die richtige Größe zu bringen.

Bedingt durch die Vielzahl der Formate gibt es auch eine ähnlich große Zahl von Konvertern, mit denen man sein Video oder seine Musik umwandeln kann. Einige dieser Programme kosten bis zu 50 Euro relativ viel Geld, wenn man nur schnell eine einzige Datei konvertieren möchte.

SUPER (Quelle: PCFreunde.de)
SUPER (Quelle: PCFreunde.de)
Zum Glück gibt es gerade in diesem Bereich genügend Open Source- und Freeware-Tools. Insbesondere ein absoluter Alleskönner ist komplett kostenlos zu haben. Das Programm SUPER ist ein wahres Universaltalent es kombiniert eine Menge von kostenlosen Konvertern und fasst deren Bedienung unter einer Oberfläche zusammen. Hat man sich erst einmal an das Handling der Software gewohnt, kann man mit SUPER praktisch alle Audio- und Videodateien in verschiedenste Formate konvertieren. Nur wenige kostenpflichtige Alternativen bieten einen solchen Funktionsumfang.

Bei den Konvertern schlägt SUPER aufgrund seiner umfangreichen Formatunterstützung alle kostenpflichtigen Alternativen. Aber auch andere kostenlose Konverter liefern in der Regel die gleichen Ergebnisse wie die teuren Programme. Die zweite Runde des PCFreunde.de-Tests geht also klar an die Gratis-Tools.
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Xerye
17.06.2009 08:09
Viele der kostenlosen Programme sind OpenSource, daher hat sogut wie jeder die Möglichkeit etwas in das Programm einzubringen.
Dadurch steigert sich zum einen die Anzahl der Programmierer, die das Programm erstellen und weiterentwickeln, zum anderen werden immer wieder praktische Funktionen eingebaut da viele Leute Denkanstöße einbringen.

OpenSource finde ich sowieso wirklich spitze, habe fast ausschließlich nur solche Software.



Ps: Wirklich ein sehr ausführlicher Test! :)
 
windoof
17.06.2009 08:14
einfach riesiger test
echt SUPER (und kein kommerzieller Sche**^^) :wink:

teilweise finde ich shareware besser, auch wenn sie weniger kann, weil sie mir die wenigen sachen, die sie kann, komfortabel vorhält, aber ich werde mitch jetz auch endlich mal richtig mit guten freewareprogrammen wie gimp etc auseinandersetzen^^
 
Mugen
17.06.2009 10:31
Ein sehr hilfreicher geiler Artikel!
Gefällt mir, bringt echt jedem etwas!
 
nobody4ever
17.06.2009 10:44
Xerye hat folgendes geschrieben:
Viele der kostenlosen Programme sind OpenSource, daher hat sogut wie jeder die Möglichkeit etwas in das Programm einzubringen.
Dadurch steigert sich zum einen die Anzahl der Programmierer, die das Programm erstellen und weiterentwickeln, zum anderen werden immer wieder praktische Funktionen eingebaut da viele Leute Denkanstöße einbringen.


Das ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube. OpenOffice wird zum Beispiel fast nur von den Oracle (Sun) Entwicklern betreut, das Interesse in der Community mitzuwirken ist gering, so gering, dass schon Warnungen aufgetaucht sind dass die Entwicklung bald eingestellt werden könnte.

Firefox? Die wichtigsten Entwickler vom Feuerfuchs erhalten ihre Gehaltschecks von IBM und google.

Thunderbird? Der wurde von der Mozilla Foundation mehr oder minder verstossen, weil der für den Massenmarkt nicht so interessant ist.

Das ist einfach verklärte Wildwest Romantik welche nicht viel mit der Realität zu tun hat.

Ach ja: Open Office ist als Star Office auch als komerzielles Produkt incl. Support erhältlich.
 
grizzly
17.06.2009 11:25
Wirklich super dieser Test! Leicht verständlich und perfekt erläutert!

Ein Hoch auf den Schreiberling :!: (Wer auch immer es war :mrgreen: )
 
L3oop
17.06.2009 14:30
Ich finde den Artikel auch sehr gut und informativ.
 
senfauge
18.06.2009 14:07
Ich denke mal für für den Otto-Normalverbraucher reichen meißt Freeware-Programme.
Sei es Anti-Viren usw. Progs oder sonst was.
Immerhin können sich auch nicht alle kostenplichtige Software leisten. :wink:
gruß
 
madschuli
18.06.2009 22:54
@ Senfauge

Aber was hilft die Beste Gratis-Software, wenn Sie nun mal nicht die benötigten Features hat. Dann stimmt auch bei einer Gratis-Software das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Es kommt daher auch immer auf die Ansprüche des Users an. Speziell bei der Sicherheit würd ich daher nicht allzusehr sparen.

Aber wie der Artikel ziemlich eindeutig zeigt kann man heutzutage fast alles mit kostenlosen Programmen erledigen, ohne dabei allzugroße Abstriche machen zu müssen.

Das hat sich speziell in den letzten Jahren immer mehr verstärkt - ich käme mir teilweise sogar dämlich vor, wenn ich für gewisse Programme Geld ausgeben würde, weil einige davon wirklich schon besser sind. Für mich sind da die Packer ein sehr gutes Beispiel. Mit 7Zip kann ich alles ruck zuck packen und entpacken - wieso soll ich mir da WinZip für 30 Euro (oder so) kaufen?

Eine Ausnahme sind für mich da eigentlich immer noch die 3D-Spiele - aber auch hier gibts schon tolle Freeware-Alternativen. Würde man die jedoch mit Kommerz-Spielen vergleichen können nur die wenigsten mithalten.
 
chansoulis
27.06.2009 03:44
Also meiner Meinung nach kann OpenOffice nicht mit Office XP Professional mithalten. Die Bedienung und Schnelligkeit sowie Bedienungsfreundlichkeit erreicht OpenOffice lange nicht.

Dazu benutzt alle Welt Office von Microsoft. Wenn man sich mit OpenOffice nicht auskennt, und wie ich damals, Writer Dokumente im entsprechenden OpenOffice Format versendet, bekommt man leicht ein ? als Antwort.

Ich warte immer noch auf ein OpenXP, das es nie gegeben hat. Warum auch immer. Ein kostenloses, funktionsfähiges XP, eine Kopie des besten Betriebssystems. Warum macht das keiner? Bitte keine Verweise auf Linux; viel zu kompliziert.

PS: Bei Openoffice ratterte nach einem Doppelklick auf Writer der PC erstmal eine halbe Minute; bei Office 2003 Pro ist nach 2 Sekunden ein Word - Dokument offen. Da liegen schon Welten dazwischen.
 
ignoramus
27.06.2009 06:52
Ich wüßte nicht warum ich mir MS-Office kaufen sollte.
Die paar Briefe die ich im Jahr schreibe, da reicht OpenOffice dicke.

Wenn man Professionell schreibt mag es anders sein aber ich brauche nicht einmal die ganzen Funktionen bei OpenOffice.

Generell kommt es natürlich immer auf die Bedürfnisse an, was man mit einem Programm machen will.

Aber ich denke daß man als Normaluser mit den meißten Freewareprogrammen gut fährt.
 
chansoulis
28.06.2009 06:03
@ignoramus: Habe Office 2003 Professional kostenlos über meine Arbeit bekommen (Volumenlizenz) und würde es mir nie kaufen, auch wenn ich das Geld hätte.

Wenn man Office selten braucht ist Openoffice ein guter Ersatz.
 
nobody4ever
28.06.2009 08:04
chansoulis hat folgendes geschrieben:
Ich warte immer noch auf ein OpenXP, das es nie gegeben hat. Warum auch immer. Ein kostenloses, funktionsfähiges XP, eine Kopie des besten Betriebssystems. Warum macht das keiner? Bitte keine Verweise auf Linux; viel zu kompliziert.


:arrow: http://www.reactos.org/de/index.html

ReactOS hat folgendes geschrieben:
ReactOS® ist ein fortschrittliches freies quelloffenes Betriebssystem, welches eine komplette Neu-Implementierung von einem Microsoft Windows® XP-kompatiblen Betriebssystem darstellt. Das Ziel von ReactOS ist es, eine vollständige Binär-Kompatiblität für Anwendungen als auch für Treiber von NT- und XP-Betriebssystemen zu erreichen, unter Verwendung einer ähnlichen Architektur und einer vollständigen und gleichwertigen öffentlichen Benutzeroberfläche.
 
bitsnack
28.06.2009 17:43
chansoulis hat folgendes geschrieben:
Ein kostenloses, funktionsfähiges XP, eine Kopie des besten Betriebssystems.


Wenn ich das als Mac-Fan schon höre ^^

Aber der Artikel ist wirklich sehr gut und informativ.
Finds nur bissl Schade das bei Artikeln nie steht wers geschrieben hat und man kann sie auch nicht bewerten :(
 
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