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Freitag, 28. November 2008 Seite 1/6
SecuROM – Alle Fakten zum heiß diskutierten Kopierschutz
SecuROM ist ein Kopierschutz, der gegenwärtig für hitzige Diskussionen im Netz sorgt. PCFreunde.de nimmt den Stein des Anstoßes unter die Lupe und stellt die Vor- und Nachteile von SecuROM dar.

Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, der weiß, dass online früher oder später alles kritisiert wird. Der Spitzenreiter in Sachen Kritik ist im Moment der neue Kopierschutz SecuROM. Selten hat ein Schutzverfahren solche Wellen der Ablehnung ausgelöst. Doch was unterscheidet diesen Kopierschutz von anderen Systemen und was genau macht SecuROM so unbeliebt?
Wie funktioniert SecuROM?
SecuROM (Quelle: Sony)
SecuROM (Quelle: Sony)
Eins der ersten bekannten Spiele, die den neuen SecuROM-Kopierschutz als DRM-Technik verwenden, ist "Mass Effect" vom Publisher EA Games. Andere bekannte SecuROM-Titel sind "BioShock" und "Spore". Der SecuROM Kopierschutz wird von jedem Anbieter und teilweise sogar für jedes Spiel individuell abgestimmt, einige Kernfunktionen sind jedoch bei nahezu allen Spielen gleich. Im Zweifelsfall sollte man sich beim Hersteller informieren, um zu erfahren, welche Art von SecuROM-Kopierschutz das Spiel enthält.

Die aktuelle offizielle SecuROM Version wird mit 7.38 bezeichnet. Der Basisschutz bleibt dabei immer gleich, jedoch kann jeder Publisher wählen, welche SecuROM-Funktionen er nutzen möchte und welche nicht. Beispielsweise ist eine Begrenzung der möglichen Authentifizierungen kein zwingender Bestandteil von SecuROM, sondern eine Option, die der Publisher auswählen kann.

Man muss das Spiel, wie jedes andere auch, nach dem Kauf von der CD bzw. DVD installieren. Die aktuelle Version von SecuROM kopiert bei der Installation einige Dateien in einen versteckten Ordner namens [Windowslaufwerk]\Dokumente und Einstellungen\Benutzername\Anwendungsdaten\SecuROM\UserData . Diese Dateien benötigt SecuROM, um festzustellen, ob der Rechner für das geschützte Spiel „authentifiziert“ ist.

Der oft diskutierte Service von SecuROM (UA7Service.exe) kommt bei neuen SecuROM-Titeln nicht mehr zum Einsatz. Er ermöglicht es, dass das jeweilige Spiel bzw. Programm unter verschiedenen Benutzerkonten, die auf ein und dieselben Lizenzdaten zugreifen, gestartet werden kann. Dieser Service kam jedoch nur bei einigen älteren Titeln zum Einsatz – im Test wurde bei keinem aktuellen SecuROM-Spiel dieser Service installiert.

Setzt das Spiel eine Online-Aktivierung voraus, muss der Rechner vor dem ersten Start des Spieles online authentifiziert werden. Es ist dabei egal, ob das Spiel später online oder offline gespielt wird – ohne eine Authentifizierung kann das Spiel später nicht gestartet werden. Beim Authentifizieren werden einige Daten über den PC in Form von Hash-Werten als Hardware-ID ins Netz übertragen. Ebenfalls enthält der Datenträger eine einzigartige ID, die die SecuROM-Server dann zusätzlich mit den Hash-Werten des PCs zum Authentifizieren verwenden. Meistens wird diese ID noch mit einem Registierungs-Key kombiniert, den man bei der Installation oder beim Authentifizieren des Spieles eingeben muss. SecuROM erhält dann vom Aktivierungsserver einen so genannten Unlock Request Code, mit dem das Spiel dann auf dem jeweiligen PC freigeschaltet wird.

Bei einigen SecuROM geschützten Spielen wird auch eine alternative Aktivierung via E-Mail, Webseite oder Telefon angeboten. Der Hersteller muss sich jedoch dafür entschieden haben, eine solche Funktion anzubieten, ansonsten ist keine Aktivierung via E-Mail oder Telefon möglich.

Beim Starten des Spieles überprüft SecuROM dann, ob der Rechner korrekt für das jeweilige Spiel authentifiziert ist, der notwendige Programmcode ist hier als Wrapper in die EXE-Datei des Spiels integriert.

Ältere Versionen von SecuROM setzen noch auf die CD/DVD-Prüfmethode. Hier wird bei jedem Spielstart überprüft, ob das korrekte Medium im Laufwerk liegt und das Spiel selbst wird erst dann gestartet. Hier kann es auch noch vorkommen, dass der besagte SecuROM Service installiert wird.

Der große Unterschied zu den Vorgängerversionen von SecuROM besteht darin, dass das Authentifizieren einmalig (meist online) erfolgt. Früher wurde bei jedem Start des Spiels das Installations-Medium überprüft, weshalb man dieses auch jedes Mal benötigte.
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