 |
EeePC 900A (Quelle: ASUS) |
Der taiwanesische Computerbauer ASUS war im Jahr 2007 der erste Hersteller, der ein neuartiges Notebook auf den Markt brachte. Mit diesen Geräten wollte ASUS preisgünstige Mini-Laptops anbieten, die durch geringes Gewicht, einen günstigen Preis und brauchbare Leistung Absatz beim Käufer finden sollten. Anfangs wurde der Eee PC nicht ernst genommen und von einigen Fachleuten voreilig als Flop bezeichnet, es sollte jedoch ganz anders kommen. Die später als Netbooks bezeichneten Geräte erfreuen sich großer Beliebtheit und gehen weg wie warme Semmeln. ASUS hat nun mit dem Eee PC 900A eine überarbeitete Version seines Netbooks auf den Mark gebracht.
|
Display | 8,9 Zoll |
Bildschirmauflösung | 1024 x 600 |
Prozessor | Intel Atom 1,6 GHZ |
Arbeitsspeicher | 1GB |
Festplatte | 8 GByte SSD |
Schnittstellen | 3x USB 2.0, SDHC-Cardreader |
Netzwerk | 10/100 MBit-LAN, 54 MBit-WLAN |
Gewicht | ca. 1 Kilogramm |
Akku | 4 Zellen |
Betriebssystem | Linux |
Preis | ca. 299 Euro (Stand: September 2008) |
Zur Eee PC 900er-Familie gehört auch der Eee PC 901, der über einen 6 Zellen Akku und ein zusätzliches 4 GB-Flashlaufwerk verfügt und unter Windows XP läuft. Weitere Modelle der 900er-Famile sind angekündigt und ASUS plant, noch im September den Eee PC 1000 herauszubringen. Dieses Gerät soll über ein 10,2 Zoll-Display, eine größere Festplatte (40 GByte-SSD oder 80 GByte-HDD) und zusätzlich über Bluetooth verfügen.
Das einzig wirklich Negative, das man beim Kauf eines Eee PCs hinnehmen muss, ist das Bezeichnungschaos. Beispielsweise gibt es den Eee PC 900 mit einem Celeron Prozessor oder mit einem Atom-Prozessor. Hier zeigt der Zusatz "A" noch relativ deutlich, dass man ein Gerät mit einem Atom-Prozessor kauft. Anders sieht es bei Geräten mit Windows XP aus. Anhand der Bezeichnung lässt sich nicht ohne Weiteres erkennen, ob ein Eee PC mit Windows oder Linux ausgeliefert wird. Hier machen es andere Hersteller besser. Man sollte also die technischen Daten des ASUS-Wunschgerätes bereits im Vorfeld genau prüfen, um später nicht die Katze im Sack zu kaufen.