Als Erstes muss man sich den gewünschten Client herunterladen und installieren. Die Bedienung ist bei den meisten Client relativ ähnlich, als Beispiel wird der Original
BitTorrent-Client verwendet.
Als Nächstes muss man sich das gewünschte Torrent-File suchen. Hierzu eignet sich die Suchmaschine Google hervorragend. Möchte mal zum Beispiel die aktuelle Version von Ubuntu via Torrent herunterladen, so öffnet man Google und gibt folgendes ein:
Mit "+ Torrent" signalisiert man Google, dass man einen Torrent-Download sucht. Der erste Eintrag (
http://torrent.ubuntu.com:6969/) führt zu einem Tracker mit einer Vielzahl verschiedener Linux-Versionen. Nun muss man sich nur noch für die richtige Torrent-Datei entscheiden. Hat man sie gefunden, lädt man die Datei ganz normal auf den PC. Standardmäßig werden Torrent-Files direkt mit dem installierten Client geöffnet. Falls das nicht klappt, startet man den Client von Hand. Um eine geladene Torrent-Datei in die Downloadliste einzufügen, klickt man auf "File" und dort auf "Add Torrent…". Nun sucht man die gespeicherte Torrent-Datei und klickt auf "Öffnen". Kennt man die URL, also die Internet-Adresse des Torrents, klickt man auf "Add Torrent from URL…" und gibt die entsprechende URL ein. Der Client kümmert sich dann automatisch um das Herunterladen der Datei.
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Datei herunterladen (Quelle: PCFreunde.de) |
Wurde der Tracker gefunden, werden zuerst die Seeder und Peers gesucht. Sämtliche nützlichen Informationen werden jeweils neben dem Download angezeigt. Torrents, die von vielen Usern geladen werden, nutzen oft auch schnelle Internetanschlüsse vollständig aus. Anders sieht es aus, wenn nur wenig oder gar keine Seeder zur Verfügung stehen. Hier kommt man meist in eine Warteliste und muss oft lange warten, bis der Download überhaupt beginnt. Auch werden bei solchen Torrents oft nur sehr niedrige Downloadraten erreicht. Im schlimmsten Fall lassen sich solche Dateien überhaupt nicht laden, speziell wenn es keine Seeder gibt. Man spricht dann von einem toten Torrent. Reagiert der Tracker nicht, wurde er höchstwahrscheinlich vom Netz genommen oder ist kurzfristig offline. Man kann es später noch einmal probieren, reagiert der Tracker jedoch für längere Zeit nicht, sollte man sich woanders nach der gesuchten Datei umsehen.
Im unteren Bereich kann man sich zusätzlich noch nützliche Informationen holen, darunter generelle Dateiinformationen, Angaben zu den Trackern, den Peers und einiges mehr. Bei den modernen Clients ist es durchweg möglich, mehrere Dateien gleichzeitig herunterzuladen.