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Mittwoch, 10. September 2008 Seite 3/7
2.2 Der Arbeitsspeicher (RAM)
Im Arbeitsspeicher werden alle wichtigen Informationen oder sogar ganze Programme zwischengespeichert. Dies ermöglicht einen schnelleren Zugriff auf die Daten. Würde man z.B. bei einem Computerspiel alle Berechnungen im Cache der CPU machen (der dann extrem schnell voll wäre) und den Rest auf die Festplatte auslagern und alle Daten die benötigt werden immer und immer wieder von der Festplatte laden müssen, so könnten wir noch heute höchstens Tetris oder vielleicht auch mal Warcraft 2 spielen, aber an richtige 3D-Spiele wäre nicht zu denken.

Der Arbeitsspeicher speichert also alles mögliche. Die CPU kann dabei mit dem Arbeitsspeicher auf drei verschiedene Arten agieren. Sie kann Daten lesen, die schon im RAM vorhanden sind, sie kann Daten speichern, die benötigt werden und sie kann Daten überschreiben, ändern und löschen.

Nun wollen wir uns die Daten unseres Arbeitsspeichers etwas genauer angucken, dazu gehen wir bei CPU-Z oben auf "Memory". In meinem Fall bekommt ihr dann folgendes zu sehen:

RAM (Quelle: PCFreunde.de)
RAM (Quelle: PCFreunde.de)
  • Type: Beschreibt was für einen Arbeitsspeichertypen ihr habt, in meinem Fall DDR2 (ganz aktuell aber aus Sicht der Performanz eher sinnfrei wäre DDR3)
  • Size: Wie viel RAM ihr habt. In meinem Fall 4096 MBytes, also 4GB Arbeitsspeicher
  • Channels #: Dual- oder Singlechannel. In meinem Fall läuft der RAM im DualChannel-Modus, das bedeutet das die (theoretische) Datentransferrate (also was max. pro Sekunde an Daten übertragen werden kann) doppelt so hoch ist wie im SingleChannel-Modus.
Timings: Hier stehen die RAM-Timings und die Taktfrequenz mit der euer RAM arbeitet. In meinem Fall hat der RAM eine tatsächliche Taktfrequenz von 417,5 MHz, da wir DDR (DoubleDataRate) RAM verwenden, kann aber (theoretisch) doppelt soviel durchgesetzt werden, deshalb wird der effektive Takt (der auch wieder überall auf der Verpackung steht, da er höher ist und attraktiver aussieht) immer * 2 genommen (DoubleDataRate). Bei mir wären das also 417,5 * 2 = effektiv 833 MHz.

Die Timings (CL, tRCD, tRP, rRAS) verraten uns die "Verzögerung", einfach ausgedrückt bedeutet das in etwa die Zeit, die der RAM braucht, bis er auf eine Anfrage der CPU reagiert. In meinem Fall wären das 5-5-5-18 Timings für den RAM. In der Regel wird das kurzgefasst und nur der erste Eintrag angegeben. Bei den Timings des RAMs, also CL5. Das habt ihr sicher auch schon oft gelesen, das hat sich so eingebürgert, weil es übersichtlicher ist und der erste Wert (also der CL-Wert) der entschiedenste ist. Wie hoch die Speicherverzögerung von euch ist, also welche Reaktionszeit euer RAM hat, könnt ihr z.B. mit Everest oder SiSoftware Sandra testen. Dort gibt es einen entsprechenden Benchmark, der euch genaue Infos über euren RAM liefert.

Unter "SPD" bekommen wir auch einige nützliche Informationen von CPU-Z. Unter anderem können wir dort oben links unter "Slot #1" durchblättern durch alle Slots (=Steckplätze) die unser Mainboard besitzt und sehen dann was für RAM in dem jeweiligen Slot steckt (oder ob da überhaupt ein Arbeitsspeicher-Riegel drinsteckt). Unten in der "Timings Table" sehen wir die Spezifikationen von unserem RAM. Bei mir sollte der RAM, wenn er mit 400MHz oder höher betrieben wird, 5-5-5-18 Timings verwenden und mit 1.8V gespeist werden. Wird er mit 266MHz betrieben, könnte man mit den Timings laut Hersteller (diese Infos liest CPU-Z nämlich aus) bis auf 4-4-4-12 runtergehen. Wir haben also eine kleine Tabelle, die uns zeigt, wie wir unseren RAM (laut Hersteller) konfigurieren sollten. Bei den Taktfrequenzen handelt es sich hier natürlich wieder nur um den tatsächlichen Takt des RAMs.
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