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Mittwoch, 10. September 2008 Seite 1/7
Ascer's HowTo: Intel basiertes System übertakten
Dieser Guide befasst sich mit der Frage: Wie übertakte ich mein (Intel) System? In diesem Tutorial wird euch ausführlich erklärt, wie man ein System richtig übertakten kann.
1. Vorbereitung und Grundwissen
1.1 Haftungsausschluss
Als erstes möchte ich euch natürlich darüber aufklären, dass ihr ausschließlich auf eigenes Risiko handelt. Der Autor und PCFreunde.de übernehmen keine Haftung für Hardwareschäden, Datenverluste oder Ähnliches. Overclocking ist und bleibt keine genaue Wissenschaft und birgt -immer- ein gewisses Restrisiko.
1.2 Grundwissen:
Fast jeder Computer, eine gute Kühlung vorausgesetzt, kann übertaktet werden, um so noch etwas Leistung aus ihm herauszukitzeln. Overclocking muss auch nicht bedeuten, dass euer Rechner "weniger lang lebt". Man kann natürlich auch sagen, er wird nicht besser dadurch, er muss dadurch aber nicht zwangsläufig schlechter werden.

Ein kleines Beispiel: Ich habe bei mir einen alten Pentium II stehen. Heutzutage benutze ich ihn nur noch für Tests und meinen Webserver, früher war er mal mein Hauptrechner. Gekauft habe ich ihn (gebraucht) vor etwa 6-7 Jahren. Er hat ursprünglich 400MHz und ich hab ihn damals auf 500MHz übertaktet (25% OC) und er läuft immer noch ohne Probleme.
1.3 Vorbereitung:
So, nun wollen wir mit den Vorbereitungen für das Overclocking beginnen. Als erstes möchte ich euch einige Begriffe, die ihr unbedingt kennen solltet, niederschreiben:
  • OC, Overclocking -> Übertakten des Computers
  • 25% OC -> Eine Komponente (z.B. CPU) wurde zu 25% übertaktet, also 25% über ihrer normalen Werkseinstellung
  • CPU -> Central Processing Unit, also dein Prozessor, z.B. ein Intel Core 2 Duo E6850
  • FSB -> Front Side Bus, Schnittstelle zwischen deiner CPU und deinem RAM bzw. der Northbridge. Eine genauere Erklärung hierzu gibts im Netz, beispielsweise auf Wikipedia
  • RAM -> Random Access Memory, hiermit ist dein Arbeitsspeicher gemeint
  • Idle -> System ist im Leerlauf, die CPU wird aktuell nicht oder nur minimalst beansprucht
  • Last, Load -> System ist am Arbeiten, die CPU ist gerade belastet bzw. voll ausgelastet (arbeitet mit 100%)
  • TDP -> Thermal Design Power, maximal mögliche Verlustleistung der CPU in Watt
Als nächstes benötigen wir einige Programme, um unser OC genauestens zu überwachen:
  • CPU-Z: Auslesen der Taktfrequenz und anderer wichtiger CPU-Daten sowie RAM-Daten
  • Everest: Auslesen verschiedener Systemdaten (Taktraten, Temperatur, Spannungen etc.) + kleine Benchmarks
  • CoreTemp: Gutes Tool zum Auslesen der CPU-Temperaturen
  • Prime95: Testprogramm, um die CPU unter Last zu setzen und zu testen, ob sie ohne Fehler läuft
  • SuperPI (ModVersion): Kleines Benchmarkprogramm zum Testen der Geschwindigkeit
So, damit sind wir jetzt einigermaßen gerüstet für's OC.
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