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PCFreunde.deArtikelAllgemeinInteressantesDie 10 größten PC-Mythen: Digitaler Aberglaube oder harte Fakten?
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Dienstag, 5. August 2008 Seite 3/10
Mythos 3: Hacker können fremde Computer-Hardware zerstören.
Die Angst vor Computerviren ist allgegenwärtig. Jeder E-Mail-Anhang wird skeptisch beäugt, unbekannte Office-Dokumente gelten als digitale Tretminen und kein vernünftiger Windows-Nutzer verzichtet auf ein Virus-Schutzprogramm. Trotzdem dürften die meisten PC-Besitzer schon einige Dateien an Viren und Trojaner verloren haben. Können die Software-Killer aber auch die Hardware des Computers beschädigen oder sogar zerstören?

Das können sie in der Tat. Auch wenn ein Virus die Hardware nicht direkt angreifen kann, so kann er doch einigen physischen Schaden anrichten. Eine Festplatte beispielsweise, die von einem Virus in schneller Folge dieselbe Lese- oder Schreibaufgabe bekommt, wird nach einer gewissen Zeit den Dienst quittieren. Ein Prozessor, der stunden- oder tagelang mit derselben Sinnlos-Aufgabe an seiner Leistungsgrenze rechnet, wird früher oder später überhitzen und durchbrennen. Frank Rosengart, Sprecher des Chaos Computer Clubs, bestätigt: "Es sind tatsächlich Szenarien denkbar und auch schon aufgetreten, in denen PC-Hardware zumindest so verändert wurde, dass für den Nutzer ernsthafte Nachteile entstehen."

Trotzdem muss niemand befürchten, dass der Heim-PC demnächst zur Bombe wird. Erstens sterben PC-Komponenten einen unspektakulären Tod und zweitens zielen die wenigsten Viren und Trojaner darauf ab,
mythometer_3 (Quelle: PCFreunde.de)
dem Wirts-PC zu schaden. Ihr oberstes Ziel ist es, sich zu verbreiten, und das geht nur von einem funktionsfähigen PC aus. Wenn also auch die PC-Komponenten einigermaßen sicher vor Schäden durch Virenbefall sind – die Software ist immer in Gefahr. Ein aktuelles Virus-Schutzprogramm ist darum ein Muss auf jedem Windows-PC.
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Kommentare
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chansoulis
07.08.2008 00:03
Danke für diesen sehr interessanten Bericht!

Auch ich hatte bis eben geglaubt, dass Magneten den Festplatten zusetzen und diesen Glauben weitergegeben (vor allem da ein Kollege von mir, der sich sehr gut mit PC Hard - u. Software auskennt, das sagte und seine ausgebauten Festplatten immer in spezielle Schutzhüllen steckt.

Dass Informatiker automatisch auch Profis für sämtliche Windows Details sind, gebe ich zu, habe ich auch geglaubt, obwohl ich persönlich keinen kenne :wink:

Dass man allerdings an einem gut gepflegten PC auch "jahrzehntelang" Freude haben kann finde ich etwas übertrieben. Ich gehe hier von einem Stand -PC aus: (Man kann zwar jahrelang einzelne Komponenten aufrüsten ) RAM usw., doch irgenwann passt nichts mehr zusammen und das Ganze wird teurer als ein günstiger neuer PC mit einer vernünftigen Plattform. z. B. harmonieren alte Mainboards nicht gern mit DDR2 RAM oder S - ATA Festplatten.

Vielen Dank für diesen sehr interessanten Bericht!

Hoffe mehr von der Art zu Lesen, lehrsam und unterhaltsam!


 
JustMe
07.08.2008 00:45
Naja ein gut gepflegter Rechner kann Jahrzente halten. Du gehst davon aus das man immer wieder neue Software nutzt die irgendwann nicht mehr mit der vorhandenen Hardware arbeitet. Aber was passiert wenn man keine neu Software nutzen muss?

Richtig das Ding läuft und äuft und läuft und ....... :mrgreen:
 
norbär
07.08.2008 00:56
JustMe hat folgendes geschrieben:
... keine neu Software nutzen muss?

Richtig das Ding läuft und äuft und läuft und ....... :mrgreen:


Die Tastatur aber i'wann nicht mehr ! :twisted: :wink:
 
madschuli
08.08.2008 17:03
Zitat:
vor allem da ein Kollege von mir, der sich sehr gut mit PC Hard - u. Software auskennt, das sagte und seine ausgebauten Festplatten immer in spezielle Schutzhüllen steckt


Das mit den Schutzhüllen hat einen anderen Grund. Diese sog. antistatischen Säckchen sollen verhindern, dass elektronische Bauteile auf der Festplatte durch Überspannung beschädigt werden können. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so schlimm, jedoch kann es durch statische Aufladung des Körpers durchaus dazu kommen, dass man sich eine Festplatte auf diese Art zerstört. Des Weiteren verstauben Festplatten nicht so stark, wenn sie in einem solche Säckchen sind.

Das ist also schon wichtig und hat mit den Magneten nichts zu tun.
 
RedDragon2
08.08.2008 17:25
Also das mit dem Magneten in Bezug auf die Festplatte hab ich nicht verstanden. Ist doch egal, ob sie an oder aus ist oder ob die angehoben wird oder sonst was.
 
madschuli
08.08.2008 17:30
Nein das ist nicht egal. Wenn du mit einem ausreichend starkem Magneten an eine Festplatte kommst, die sich im Betrieb befindet heben sich unter Umständen die Leseköpfe der Festplatte an. Dadurch entsteht dann ein Headcrash und die Platte ist reif für den Sondermüll. Bei einer ausgeschalteten Festplatte heben sich die Leseköpfe auch an, aber da sich die Scheiben nicht drehen macht das nichts. Den Daten passiert nichts, da sie ja wie bereits im Artikel beschrieben, selbst einen Magneten eingebaut haben. Es ist jedoch verherrend, wenn der Lesekopf über die Platten streift.

Lies dir ev. diesen Artikel durch: http://www.tomshardware.com/de/Festplatt...39962.html

Dort wird es sogar in einem Video gezeigt, welche verherrenden Auswirkungen Magneten auf eine laufende Festplatte haben können.
 
RedDragon2
08.08.2008 17:53
Aber wenn die Platte ausgeschaltet ist und sie dann dagegen schlägt(,aber nicht schleift) dann müsste die Platte doch eigentlich auch ein kleines bisschen beschädigt sein. Was hat der magnet in der Festplatte damit zu tun?
(ja ich habe mir den Link angeguckt)
 
JustMe
08.08.2008 17:58
Der Magnet in der Platte steuert den Lese bzw Schreibarm (ähnlich dem eines Plattenspielers). Wenn eine Magnet von ausserhalb diesen Magneten in der Platte beeinflusst kann möglicherweise weder geschrieben noch gelesen werden oder den Arm so beeinflussen das andere Daten überschrieben werden.
 
RedDragon2
08.08.2008 18:07
Das wusste ich auch :wink:
 
madschuli
08.08.2008 18:11
Im Extremfall kann dies passieren, ich glaube du meinst die Leseköpfe selbst, oder?

Soweit ich das gelesen habe ist das mit den Platten im Artikel passiert. Die waren sogar Schrott, als sie ausgeschaltet waren.

Man muss da jedoch anmerken, dass es sich dabei um Spezial-Industriemagneten handelt, die alles mögliche beeinflussen und zerstören können. Und wer hat sowas schon zuhause? :mrgreen:
 
dynamite
15.08.2008 22:58
Super gemach+ =)
 
=TwF= | Tonny
16.08.2008 08:03
echt geil NICE
 
der_mod
18.08.2008 14:50
Sehr gut :wink:
 
möchtegern
25.08.2008 09:09
Ich finde es wird zu wenig darauf eingegangen, dass Tft TEILWEISE wirklich große Probleme mit Standbildern haben. Auf meinem Tft hab ich z.B. die Startleiste Permanent drauf und die verschwindet auch nur Teilweise, wenn man z.b. ein ganz weißes Bild anzeigt...
 
F4LDZER
10.09.2008 18:29
Very nice :mrgreen:

 
Michi2574
13.09.2008 19:07
danke PCF, hätte ich nicht gedacht das man im betrieb eine festplatte zerstören kann :shock:
 
laecherlich
25.01.2011 11:00
"Ein studierter Informatiker lernt meist das Programmieren von Anwendungen"
Ohje, da hat aber jemand wenig Ahnung, hm? :wink:

Natürlich ist diese Aussage Schwachsinn in Reinstform - ein Informatiker erlernt zwar im ersten Semester einfachste Datenstrukturen bzw. unternimmt die allerersten Schritte die ihn befähigen, Dinge wie Hello-World oder sogar ein paar Konsolen-Apps zu erstellen aber ... nun ... Softwareentwickler ist man danach noch lange nicht, zumal die meissten Informatiker sowieso komplett andere Dinge machen nach dem Studium :roll:

--> Was der Autor ursprünglich meinte war der Beruf "Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung" ... das sind aber keine Informatiker im eigentlichen Sinne, das sind spezialisierte Fachkräfte - in den meissten Fällen ohne Studium ... zumindest zu Beginn; sicherlich studieren nicht wenige FiAe`s nach einiger Zeit aber trotzdem sind das 2 komplett verschiedene Berufsbilder, das eine hat nur selten was mit dem Anderen zu tun --> zum Beispiel gibt es durchaus nicht wenige Informatiker die keineswegs Software entwickeln können aber dafür sehr versiert im Analysieren, Testen, Planen, Beschreiben von Software u. Problemstellungen u.v.m. sind, ebenso gibt es Informatiker die zB. hauptsächlich Wirtschaftsprozesse analysieren und daraus resultierend Aufgaben definieren die wiederum von Fachinformatikern durchgeführt werden :wink: , aber alle Beschäftigungsgebiete von Informatikern zu nennen würde meinen eigenen Kenntnishorizont und diesen Kommentarbereich sprengen
 
Quallenfisch
23.09.2011 14:48
Der Plural von Magnet ist Magnete, nicht Magneten :?
 
Der Fluch
23.09.2011 16:19
madschuli hat folgendes geschrieben:
Man muss da jedoch anmerken, dass es sich dabei um Spezial-Industriemagneten handelt, die alles mögliche beeinflussen und zerstören können. Und wer hat sowas schon zuhause? :mrgreen:


Das sind vielleicht keine Industriemagneten, aber ich hab acht "Megamagneten" hier daheme (Quadratisch, 0.5cm pro Seite). Wenn die einmal irgendwo drann "kleben", kriegt man die nur noch von der Fläche geschoben, aushebeln oder einfach abziehen ist da nicht drinnen. Waren Werbegeschenke. :)

Zum Artikel selber:
Interassanter Artikel, nur leider war mir das alles schon vorher klar. Deswegen ist auch mein Bildschirmschoner nur eine Diashow verschiedener Bilder. Das brauch nicht viel Rechenleistung.

@Quallenfisch:
Magneten klingt aber besser.
 
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