|
Die 10 größten PC-Mythen: Digitaler Aberglaube oder harte Fakten?
Einige Mythen rund um den PC werden so oft wiederholt, dass man sie einfach glauben muss. Was alle sagen, kann schließlich nicht falsch sein. Darum wird jedem PC-Besitzer mulmig, wenn sich ein Kühlschrankmagnet ans Computergehäuse verirrt und wer hätte noch nicht von eingebrannten Monitorbildern gehört? Und dass Windows das unsicherste Betriebssystem überhaupt ist, das weiß doch nun wirklich jeder. Oder? PCFreunde.de nimmt die 10 verbreitetesten PC-Mythen unter die Lupe und prüft, ob sie reiner Aberglaube sind oder doch den berühmten wahren Kern haben. Von Jan Fabian Krüger | Mythos 1: Magneten löschen Daten.
Diese Legende gehört zu den Urgesteinen unter den Technikmythen und wird auch heute noch unermüdlich kolportiert. Mit jedem verkauften Magneten werden Warnhinweise ausgeliefert, in denen davon die Rede ist, dass der Magnet von Disketten, Monitoren und Festplatten fernzuhalten ist. Angeblich kann es zu Datenverlusten kommen, wenn digitale Datenträger einem Magnetfeld ausgesetzt werden. Jedenfalls im Hinblick auf moderne Datenträger ist das aber Unsinn. In zeitgenössischen Festplatten ist nämlich ein kräftiger Magnet verbaut, der den Lesearm bewegt. Er erzeugt ein so starkes magnetisches Feld, dass er sogar die Festplatte selbst anheben kann. Es dürfte also klar sein, dass normale Haushaltsmagneten die Daten auf einer Festplatte nicht beschädigen können. Letzteres gilt umso mehr für Flashspeichermedien, also USB-Sticks und Speicherkarten. Sie enthalten keine magnetischen Komponenten und lassen sich darum auch von magnetischen Feldern nicht beeindrucken. Das einzige Bauteil eines USB-Sticks, das auf einen Magneten reagiert, ist der USB-Stecker. Der ist nämlich aus Stahl.
Doch hat der Magnet-Mythos durchaus einen wahren Kern: Wenn nämlich eine Festplatte im laufenden Betrieb einem Magnetfeld ausgesetzt wird, kann das die Bewegungen des Lesekopfes stören. Dadurch gehen unter Umständen tatsächlich Daten verloren und die Festplatte kann sogar dauerhaften Schaden nehmen. Es gilt also die Faustregel: Ist die Festplatte in Betrieb, Magneten weg! |

© Copyright PCFreunde.de |
|
|
Schreib uns deine Meinung zu diesem Artikel - einfach registrieren und los!
|
|
| |
|
chansoulis
|
|
Danke für diesen sehr interessanten Bericht!
Auch ich hatte bis eben geglaubt, dass Magneten den Festplatten zusetzen und diesen Glauben weitergegeben (vor allem da ein Kollege von mir, der sich sehr gut mit PC Hard - u. Software auskennt, das sagte und seine ausgebauten Festplatten immer in spezielle Schutzhüllen steckt.
Dass Informatiker automatisch auch Profis für sämtliche Windows Details sind, gebe ich zu, habe ich auch geglaubt, obwohl ich persönlich keinen kenne
Dass man allerdings an einem gut gepflegten PC auch "jahrzehntelang" Freude haben kann finde ich etwas übertrieben. Ich gehe hier von einem Stand -PC aus: (Man kann zwar jahrelang einzelne Komponenten aufrüsten ) RAM usw., doch irgenwann passt nichts mehr zusammen und das Ganze wird teurer als ein günstiger neuer PC mit einer vernünftigen Plattform. z. B. harmonieren alte Mainboards nicht gern mit DDR2 RAM oder S - ATA Festplatten.
Vielen Dank für diesen sehr interessanten Bericht!
Hoffe mehr von der Art zu Lesen, lehrsam und unterhaltsam!
|
| |
|
JustMe
|
|
Naja ein gut gepflegter Rechner kann Jahrzente halten. Du gehst davon aus das man immer wieder neue Software nutzt die irgendwann nicht mehr mit der vorhandenen Hardware arbeitet. Aber was passiert wenn man keine neu Software nutzen muss?
Richtig das Ding läuft und äuft und läuft und .......
|
| |
|
norbär
|
|
JustMe hat folgendes geschrieben:... keine neu Software nutzen muss? Richtig das Ding läuft und äuft und läuft und .......
Die Tastatur aber i'wann nicht mehr !
|
| |
|
madschuli
|
|
|
Zitat: vor allem da ein Kollege von mir, der sich sehr gut mit PC Hard - u. Software auskennt, das sagte und seine ausgebauten Festplatten immer in spezielle Schutzhüllen steckt
Das mit den Schutzhüllen hat einen anderen Grund. Diese sog. antistatischen Säckchen sollen verhindern, dass elektronische Bauteile auf der Festplatte durch Überspannung beschädigt werden können. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr so schlimm, jedoch kann es durch statische Aufladung des Körpers durchaus dazu kommen, dass man sich eine Festplatte auf diese Art zerstört. Des Weiteren verstauben Festplatten nicht so stark, wenn sie in einem solche Säckchen sind.
Das ist also schon wichtig und hat mit den Magneten nichts zu tun.
|
| |
|
RedDragon2
|
|
Also das mit dem Magneten in Bezug auf die Festplatte hab ich nicht verstanden. Ist doch egal, ob sie an oder aus ist oder ob die angehoben wird oder sonst was.
|
| |
|
madschuli
|
|
Nein das ist nicht egal. Wenn du mit einem ausreichend starkem Magneten an eine Festplatte kommst, die sich im Betrieb befindet heben sich unter Umständen die Leseköpfe der Festplatte an. Dadurch entsteht dann ein Headcrash und die Platte ist reif für den Sondermüll. Bei einer ausgeschalteten Festplatte heben sich die Leseköpfe auch an, aber da sich die Scheiben nicht drehen macht das nichts. Den Daten passiert nichts, da sie ja wie bereits im Artikel beschrieben, selbst einen Magneten eingebaut haben. Es ist jedoch verherrend, wenn der Lesekopf über die Platten streift.
Lies dir ev. diesen Artikel durch: http://www.tomshardware.com/de/Festplatt...39962.html
Dort wird es sogar in einem Video gezeigt, welche verherrenden Auswirkungen Magneten auf eine laufende Festplatte haben können.
|
| |
|
RedDragon2
|
|
Aber wenn die Platte ausgeschaltet ist und sie dann dagegen schlägt(,aber nicht schleift) dann müsste die Platte doch eigentlich auch ein kleines bisschen beschädigt sein. Was hat der magnet in der Festplatte damit zu tun? (ja ich habe mir den Link angeguckt)
|
| |
|
JustMe
|
|
|
Der Magnet in der Platte steuert den Lese bzw Schreibarm (ähnlich dem eines Plattenspielers). Wenn eine Magnet von ausserhalb diesen Magneten in der Platte beeinflusst kann möglicherweise weder geschrieben noch gelesen werden oder den Arm so beeinflussen das andere Daten überschrieben werden.
|
| |
|
RedDragon2
|
|
Das wusste ich auch
|
| |
|
madschuli
|
|
Im Extremfall kann dies passieren, ich glaube du meinst die Leseköpfe selbst, oder?
Soweit ich das gelesen habe ist das mit den Platten im Artikel passiert. Die waren sogar Schrott, als sie ausgeschaltet waren.
Man muss da jedoch anmerken, dass es sich dabei um Spezial-Industriemagneten handelt, die alles mögliche beeinflussen und zerstören können. Und wer hat sowas schon zuhause?
|
| |
|
dynamite
|
|
|
Super gemach+ =)
|
| |
|
=TwF= | Tonny
|
|
|
echt geil NICE
|
| |
|
der_mod
|
|
Sehr gut
|
| |
|
möchtegern
|
|
|
Ich finde es wird zu wenig darauf eingegangen, dass Tft TEILWEISE wirklich große Probleme mit Standbildern haben. Auf meinem Tft hab ich z.B. die Startleiste Permanent drauf und die verschwindet auch nur Teilweise, wenn man z.b. ein ganz weißes Bild anzeigt...
|
| |
|
F4LDZER
|
|
Very nice
|
| |
|
Michi2574
|
|
danke PCF, hätte ich nicht gedacht das man im betrieb eine festplatte zerstören kann
|
| |
|
laecherlich
|
|
"Ein studierter Informatiker lernt meist das Programmieren von Anwendungen" Ohje, da hat aber jemand wenig Ahnung, hm?
Natürlich ist diese Aussage Schwachsinn in Reinstform - ein Informatiker erlernt zwar im ersten Semester einfachste Datenstrukturen bzw. unternimmt die allerersten Schritte die ihn befähigen, Dinge wie Hello-World oder sogar ein paar Konsolen-Apps zu erstellen aber ... nun ... Softwareentwickler ist man danach noch lange nicht, zumal die meissten Informatiker sowieso komplett andere Dinge machen nach dem Studium
--> Was der Autor ursprünglich meinte war der Beruf "Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung" ... das sind aber keine Informatiker im eigentlichen Sinne, das sind spezialisierte Fachkräfte - in den meissten Fällen ohne Studium ... zumindest zu Beginn; sicherlich studieren nicht wenige FiAe`s nach einiger Zeit aber trotzdem sind das 2 komplett verschiedene Berufsbilder, das eine hat nur selten was mit dem Anderen zu tun --> zum Beispiel gibt es durchaus nicht wenige Informatiker die keineswegs Software entwickeln können aber dafür sehr versiert im Analysieren, Testen, Planen, Beschreiben von Software u. Problemstellungen u.v.m. sind, ebenso gibt es Informatiker die zB. hauptsächlich Wirtschaftsprozesse analysieren und daraus resultierend Aufgaben definieren die wiederum von Fachinformatikern durchgeführt werden , aber alle Beschäftigungsgebiete von Informatikern zu nennen würde meinen eigenen Kenntnishorizont und diesen Kommentarbereich sprengen
|
| |
|
Quallenfisch
|
|
Der Plural von Magnet ist Magnete, nicht Magneten
|
| |
|
Der Fluch
|
|
madschuli hat folgendes geschrieben:Man muss da jedoch anmerken, dass es sich dabei um Spezial-Industriemagneten handelt, die alles mögliche beeinflussen und zerstören können. Und wer hat sowas schon zuhause?
Das sind vielleicht keine Industriemagneten, aber ich hab acht "Megamagneten" hier daheme (Quadratisch, 0.5cm pro Seite). Wenn die einmal irgendwo drann "kleben", kriegt man die nur noch von der Fläche geschoben, aushebeln oder einfach abziehen ist da nicht drinnen. Waren Werbegeschenke.
Zum Artikel selber: Interassanter Artikel, nur leider war mir das alles schon vorher klar. Deswegen ist auch mein Bildschirmschoner nur eine Diashow verschiedener Bilder. Das brauch nicht viel Rechenleistung.
@Quallenfisch: Magneten klingt aber besser.
|
| |

|
|
|
|
|
|
|
|