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PCFreunde.deArtikelAllgemeinTipps & TricksMP3-Dateien mit Cuesheets zerlegen
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Donnerstag, 14. August 2008 Seite 3/4
mp3-Dateien nach einem Cuesheet in Einzelteile zerlegen
mp3DirectCut in Aktion (Quelle: PCFreunde.de)
mp3DirectCut in Aktion (Quelle: PCFreunde.de)
Wesentlich schneller und komfortabler ist die zweite Verwendungsmöglichkeit von Cuesheets: Mit der Freeware mp3DirectCut kann eine mp3-Datei anhand eines Cuesheets in die einzelnen Tracks zerlegt werden. Dieser Vorgang ist im Vergleich zu einem CD-Image nicht nur platzsparender, man kann mit den mp3-Dateien auch immer noch eine Audio-CD brennen und die einzelnen Tracks separat verwenden. Die Qualität des Originals bleibt vollständig erhalten, da die Dateien beim Teilen nicht neu kodiert werden.

Die Freeware mp3DirectCut kann kostenlos heruntergeladen und verwendet werden. Sie eignet sich übrigens auch hervorragend zum Teilen von Sounddateien, bei denen kein Cuesheet vorhanden ist. Sogar das Erstellen eigener Cuesheets ist mit diesem Tool möglich.

Um mp3-Dateien anhand eines Cuesheets in einzelne Dateien aufzuteilen, muss man zuerst mp3DirectCut laden und installieren. Danach startet man das Programm. Als nächstes klickt man auf "Datei" und dort auf "Öffnen…" Nun sucht man das Verzeichnis mit der gewünschten Cuesheet-Datei. Auch für mp3DirectCut muss sich das Cuesheet im gleichen Verzeichnis wie die mp3-Datei befinden. Man markiert nun die Cuesheet-Datei und klickt auf "Öffnen", um sie zu laden. Die grafische Anzeige zeigt die mp3-Datei und die einzelnen Tracks an. Eine Unterbrechung in der Linie signalisiert, dass an dieser Stelle ein neuer Track beginnt. Zu jedem Track werden der ausgelesene Name und alle anderen Daten wie Interpret und Albumtitel angezeigt. Wer möchte, kann die Datei Probe hören, bevor sie zerlegt wird.

Um die Datei nun zu teilen, klickt man unter "Datei" auf "Geteilt speichern...". Unter "Zielverzeichnis" kann man das Verzeichnis ändern, in dem die einzelnen Dateien gespeichert werden sollen. Standardmäßig ist es dasselbe Verzeichnis, in dem sich auch die zwei Ausgangsdateien befinden. Bei der Generierung der Dateinamen kann man festlegen, nach welchem Muster die Dateien benannt werden sollen. Wenn ein Cuesheet auch Informationen wie Interpret und die Tracktitel enthält, können diese Angaben in den Dateinamen übernommen werden. Empfehlenswert ist beispielsweise folgende Vorlage:
%N %T %D
Mit diesen Einstellungen erzeugt man einen Dateinamen, der zuerst eine fortlaufende Nummer enthält (%N). Danach werden der Titel des Tracks (%T) und der Interpret eingefügt (%D).

Möchte man nach der führenden Zahl zuerst den Interpreten und dann den Titel im Dateinamen sehen, so wählt man:
%N %D %T
Sollte das Cuesheet keine zusätzlichen Informationen zu den Tracks enthalten, muss zumindest %N angegeben werden, da mp3DirectCut sonst keine unterschiedlichen Dateinamen vergeben kann. Sollen die Dateien zusätzlich noch ID3-Tags erhalten, setzt man den Haken bei "ID3v1.1 Tags erzeugen". Hat man alle Einstellungen getroffen, klickt man auf "OK", um den Vorgang zu starten. Das Teilen der Ausgangsdatei dauert nur wenige Sekunden und die fertigen mp3s sind anschließend sofort einsatzbereit.

Mit dieser Methode erzeugt man einzelne mp3-Dateien, die sich mit jedem anderen Audioplayer wie Winamp abspielen lassen. Erstellt man noch eine passende Playlist, hat man erreicht, was man wollte: Vollen Abspielkomfort bei geringem Speicherplatzverbrauch.
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