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Donnerstag, 31. Juli 2008 Seite 1/8
Dateien mit TrueCrypt verschlüsseln
Sind auf dem PC Daten gespeichert, die nicht unbedingt jeder sehen sollte, empfiehlt es sich, diese zu verschlüsseln. Die Freeware TrueCrypt kann Datenspionen einen Riegel vorschieben. Dieser Artikel zeigt, wie das funktioniert und was man dabei beachten sollte.
Was kann TrueCrypt?
Mit der Freeware TrueCrypt können einzelne Dateien oder ganze Laufwerke verschlüsselt werden. Es gibt verschiedene Wege, wie TrueCrypt Dateien vor neugierigen Blicken schützen kann. Eines ist allen Methoden gemeinsam: Unbefugte Personen haben in der Praxis keine Chance, nach der Verschlüsselung an die Dateien zu gelangen. TrueCrypt verrichtet seine Arbeit so gründlich, dass selbst Profis kaum feststellen können, ob überhaupt verschlüsselte Dateien vorhanden sind.
Dateien mit TrueCrypt verschlüsseln
Um Dateien verschlüsseln zu können, benötigt man zuerst TrueCrypt selbst. Die Software darf sowohl zu privaten wie auch zu kommerziellen Zwecken uneingeschränkt verwendet werden. TrueCrypt wird später auch benötigt, um die verschlüsselten Dateien wieder auslesen zu können. Seit der Version 3.1 gibt es die Möglichkeit, einen sog. Traveler Stick zu erstellen: Man kann alle Daten, die TrueCrypt zum Mounten eines Volumes benötigt, auf einen mobilen Datenträger (externe Festplatte, USB-Stick etc.) kopieren. TrueCrypt kann dann ohne Installation direkt von dem Datenträger gestartet werden. Man spart sich dadurch nicht nur das Installieren auf anderen Rechnern, es kann auch niemand misstrauisch werden denn TrueCrypt ist nicht installiert.

Nach der Einrichtung startet man TrueCrypt und es geht sofort an das Verschlüsseln der Daten. TrueCrypt verwendet virtuelle Laufwerke, die eingebunden werden müssen und die verschlüsselten Daten enthalten. Falls man Dateien für verschiedene Personen sichern möchte, kann man mehrere solcher Laufwerke erstellen. So können beispielsweise Firmendaten gesondert von privaten Daten verschlüsselt werden.
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Arnie
02.08.2008 21:46
gut erklärt jetzt blich das programm auch mal :mrgreen:
 
Bernie1235
03.08.2008 14:45
super danke :)
 
Scorpion King
24.08.2008 18:22
sehr schöner und nützlicher Artikel.

Eine Frage bleibt noch:
Ich hab das Programm für Linux und da gibt es ein paar Feature nicht, wie z.B. das mit der tragbaren Version (Traveler Disk) oder dem versteckten BS.

Aber ich hab zwei BS installiert, Windows-Vista und Kubuntu.
Wenn ich mir jetzt TrueCrypt auf Vista installiere, kann ich mir dann mein Kubuntu System verstecken lassen oder geht das nur bei Windows-Systemen?
 
b1n4ry0utl4w
24.08.2008 18:31
@ScorpionKing:
Das geht leider nicht, da du für die Erstellung des Hidden Volumes die Partition formatieren müsstest -> Kubuntu weg
 
gBocz
25.11.2008 18:24
Zitat:
Mit Ausnahme der Windows-Systempartition werden alle Partitionen, die verschlüsselt werden sollen, von TrueCrypt zunächst formatiert. Man sollte also seine Daten vorher auf anderen Laufwerken zwischenspeichern, um sie nicht zu verlieren.

ich hab eine einzige partition c:. Also kann ich alle meine dateien verschlüsseln, ohne sie zu verlieren? Ich hab eine 320gb festplatte, noch knapp 4gb frei, geht das ohne probleme? Das passwort muss man da vor dem booten eingeben ohne besonderes zubehör? Und ohne das pw kann man unter keine umständen darauf zugreifen?
 
madschuli
25.11.2008 20:08
Wenn du nur eine Partition mit nur 4GB freien Speicher hast kann es unter Windows selbst schon zu Problemen kommen, da Windows die Festplatte zum Schreiben der Auslagerungsdatei braucht. Ist für diese kein Platz mehr vorhanden, wird Windows merkbar langsamer und fehleranfällig.

Theoretisch funktioniert die Verschlüsselung sicher, da aber immer was schief gehen kann empfehle ich trotzdem vorher die Daten extern zu sichern und diese erst in ein bereits verschlüsseltes System zu kopieren.

Du musst dir auch darüber im Klaren sein, dass eine komplette Verschlüsselung von 320 GB einiges an Ressourcen braucht, da die Daten ja immer wieder ver und entschlüsselt werden müssen. Du solltest daher schon einen schnellen Rechner haben, ansonsten ist eine komplette Verschlüsselung nur bedingt empfehlenswert.
 
gBocz
26.11.2008 14:18
Ich habe einen core 2 duo e 6600, 2gb arbeitsspeicher. wäre das schnell genug? Wäre die auslastung nur dauerhaft, oder nur für die entschlüsselungsdauer?
 
madschuli
26.11.2008 16:41
Würde auf diesem Rechner auch gespielt werden? Wenn ja würde ich das nicht empfehlen, da die Performance eigentlich permanent gebraucht wird. Sprich immer dann, wenn auf die Festplatte zugegriffen wird.

Eine Komplett-Verschlüsselung empfiehlt sich nur dann, wenn die Performance relativ egal ist. Ich würde wie beschrieben wichtige Dateien separat verschlüsseln und Windows selbst unverschlüsselt lassen. So erweckt es auch weniger Aufmerksamkeit.
 
gBocz
26.11.2008 18:45
d.h. zum zocken geht das gar nicht? oder kann man das iwie mit den partitionen drehen, das man gut spielen kann? Oder auch iwie mit hardware?
 
madschuli
26.11.2008 23:02
Ich würde nur einen Teil (z.B. eine eigene Partition) verschlüsseln. Windows selbst würde ich normal laufen lassen. Auf der verschlüsselten Partition würde ich dann alle sensiblen Daten speichern und diese dann bei Bedarf laden. So sind die wichtigen Dateien geschützt und ich kann trotzdem noch spielen.

Gerade beim Spielen greifen die Spiele auf die Festplatte zu um z.B. Texturen nachzuladen. Es kommt natürlich auf das Spiel an, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch die Ladezeiten teilweise erheblich steigen würden.

Für einen Spieler macht es meiner Meinung nach auch wenig Sinn seine Daten zu verschlüsseln. Wer soll schon was mit Spielständen anfangen können? Da macht am ehesten noch ein sicheres Windows-Passwort Sinn.
 
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