FileZilla hat relativ niedrige Anforderungen an die Hardware des PCs. Den Open Source-FTP-Client gibt es neben Windows auch für Linux und MAC OS und sogar als
portable Version für den USB-Stick.
Wenn man nicht gerade einen lokalen FTP-Server betreibt, benötigt man eine Internetverbindung, um FileZilla nutzen zu können. Verfügt man nur über eine langsame Internetverbindung, kann ein Upload-Vorgang je nach Größe und Anzahl der Dateien einige Zeit dauern. User ohne Flatrate sollten außerdem die Datenmenge im Auge behalten, um unerwünschte Nachzahlungen zu vermeiden. Beim Aufspielen von Dateien auf einen FTP-Server im Internet wird immer der Upload-Kanal der Internetverbindung verwendet. Dieser ist in vielen Fällen wesentlich langsamer als der Download-Kanal. Man sollte sich daher nicht wundern, wenn auch bei einer schnellen DSL-Leitung das Hochladen eine kleine Ewigkeit dauert.
Damit man eine Verbindung zu einem FTP-Server herstellen kann, muss man dessen Adresse kennen. Zum Einloggen wird außerdem ein Benutzername und das dazugehörige Passwort benötigt. Verwendet der FTP-Server nicht den Standard-Port (21), sollte man auch wissen, welcher Port stattdessen verwendet wird. Praktischerweise speichert FileZilla all diese Daten unter "Verbinden", sobald einmal eine Verbindung erfolgreich hergestellt wurde.