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Sonntag, 6. Januar 2008 Seite 1/4
Microsoft und die NSA: Service Pack oder Mogelpackung?
Bekommt Vista eine Hintertür? (Quelle: PCFreunde.de)
Microsoft stellt drei neue Service Packs zusammen: Für Office 2007 steht die erste Update-Sammlung schon bereit, Windows Vista und Windows XP bekommen im ersten Quartal 2008 ihren Neuanstrich. Fürsorgliche PC-Besitzer können also ihre Betriebssysteme und Büro-Pakete mit einem Schlag auf den neuesten, sichersten Stand heben.

Doch diese Fürsorge könnte sich als Eigentor erweisen: Zum Service Pack 1 für Windows Vista gehört nämlich ein Update, das möglicherweise eine Hintertür in das Betriebssystem öffnet. Und dieses verdächtige Update verdankt der Windows-User einem ebenso verdächtigen Fürsprecher: Der US-amerikanischen National Security Agency, dem mächtigsten Geheimdienst der Welt.

Sind die aktuellen Service Packs also tatsächlich ein Service oder eher eine Mogelpackung? Öffnet Microsoft die PCs seiner Kunden wirklich für den amerikanischen Geheimdienst? PCFreunde.de forscht nach.

Von Jan Fabian Krüger
Die Service-Packs:
Office 2007
Office 2007 nach der Aktualisierung (Quelle: PCFreunde.de)
Office 2007 nach der Aktualisierung (Quelle: PCFreunde.de)
Das Service Pack 1 für Office 2007 versammelt alle bisher erschienenen Aktualisierungen für Microsofts Büro-Anwendungen in einer 225-MB-Datei. Zudem soll mit dem SP 1 die Arbeitsgeschwindigkeit aller Office-Programme verbessert werden. Ein weiteres Augenmerk hat Microsoft auf die Sicherheit gelegt: Der Schutz vor Angreifern aus dem Internet, die Schadcode einschleusen oder Daten ausspähen wollen, wird erhöht. Interessant für deutschsprachige Nutzer ist die Integration der seit August 2006 gültigen Rechtschreibregeln. Mit dieser Reform der Reform gibt es endlich eine endgültige Richtlinie für das richtige Schreiben in der deutschen Sprache.

Die Installation des Service Packs 1 für Office 2007 erfordert keine Seriennummer und es wird auch keine andere Authentizitätsprüfung durchgeführt. Damit stellt Microsoft die Updates auch für Raubkopien von Office 2007 frei.
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Kommentare
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morris
21.01.2008 11:40
Und wiedereinmal große Aufregung um evtl. "Datenklau" und -speicherung.
Erst die bösen Provider, das BKA und jetzt NSA. Last, but not least, der Einsatz des Bundestrojaners...

Wer wundert sich noch darüber im Zeichen des verspäteten "Big Brother"?

Die Überwachung wird immer größere Ausmaße annehmen, aber wer will wirklich die ganzen Daten der Millionen normaler User auswerten?

Wieder einmal Panikmache im großen Stil.

 
Cleo-Patria
21.01.2008 13:54
Ich halte für absolut richtig, zu welchem Schluß Du kommst, morris. Genau das ist der 'springende Kaktus' ... wie der Lateiner sagt ( ... hoffentlich wissen jetzt nicht zu viele, was das auch meinen kann ... ): Wer sollte denn diesen ganzen Müll auswerten können, den ich auf meinem Computer angesammelt habe, wenn ich das in täglichen 12-Std-Sitzungen nicht zuwege bringe? Sollte die Häufigkeit bestimmter Begriffe ein Kriterium darstellen, ob jemand aus Sicherheitsgründen suspekt erscheint?

Nehmen wir mal exemplarisch die Wörter "Unterdrückung" oder "Entrechtung" an, nachher würden sie zuerst Emma Schwarzer kassieren, und wenn noch Platz ist, die Greenpeace-Leute ...

Ich denke nicht, daß - vorausgesetzt jemand würde mich denunzieren - ein beamteter Ami im Pentagon verstehen kann, was ich meine oder zwischen die Zeilen schreibe. Die denken doch ganz anders! Und ich versuche, mich gesund zu halten, indem ich diese Unterschiede nicht verwasche ... !

Ganz anders der gemeine Bombengürtelträger - der WILL den Ami verstehen, etwa um herauszufinden, wo der verletzbar wäre. Also fängt er an, wie der zu denken, und wird in seinen Absichten und Handlungen damit selber kalkulier- und letztlich enttarnbar. Aber auch nur wieder in grauer Theorie, denn nicht einmal da, wo sie unmittelbaren Kontakt mit denen haben (Flugausbildung), wo also Otto Normalversteher sagen würde, da hätten alle Alarmglocken angehen müssen, nicht einmal da merken sie's, was solches Gesindel wirklich denkt und vorhat. Wie nachher, wenn sie von fern mitlesen, was ich hier tippe oder von irgendwo her zusammengetragen hab.

Ich meine, eine diesbezogene Hysterie wäre genauso unsinnig übersteigert wie bisher schon die Meinung, wenn Microsoft 'nach Hause telefoniert', daß sie dabei meine geheimsten Geheimnisse irgendwo da bei sich speichern wollten.

Habt Ihr nicht alle inzwischen großvolumige Festplatten - und wäre auch nur einer unter Euch, der wirklich noch eine Übersicht hätte, wo was liegt ... ? Und weiß nicht ein jeder, wie aufwendig die Suche sich darstellen kann, selbst wenn man genauestens weiß, wonach man sucht? Je mehr sich mit den modernen Mitteln finden läßt, desto weniger, respektive zeitaufwendiger sind die Ergebnisse nachher auswertbar.

Da bleibt es wohl auf ewig eine schöne Utopie, daß sich jemand mit mir so viel Mühe machen wollte ...

Und außerdem - das sehe ich hier auch schon vorab bewiesen - würden uns am Ende, wenn es irgendwann also hart auf hart kommt und die Spionageprogramme auf jedem Computer installiert werden (ggf. von Microsoft oder sonstwem), doch wohl solch enthusiastische Tüftler nachher nicht im Regen stehen lassen, wo es sie jetzt schon treibt, jeder etablierten Norm entgegenzuarbeiten ...
 
demian95
09.08.2008 15:18
was hat das mit de nasa zu dun :?:
 
norbär
09.08.2008 16:18
demian95 hat folgendes geschrieben:
was hat das mit de nasa zu dun :?:


Absolut nichts, Du nase ! :wink:

National Security Agency :idea:
 
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