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PCFreunde.deArtikelTutorialsSonstigesDas Urheberrecht in der Praxis
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Montag, 7. Januar 2008 Seite 6/6
Spiele, Filme und Musik verleihen und verkaufen
Herr Mustermann möchte seinem Freund einen Film leihen.

Es ist nicht erlaubt gekaufte Medien wie Filme, Musik, DVDs etc. zu verleihen. Erlaubt ist die Vorführung im privaten Bereich, wenn Herr Mustermann also den Film für einen Filmabend zu seinem Freund mitnimmt ist dies rechtlich gesehen kein Problem. Verboten ist jedoch die öffentliche Vorführung, beispielsweise in Bars, Restaurants und in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Universitäten etc.
Das Verkaufen von Musik, DVDs und Spielen
Herr Mustermann möchte ein altes Computerspiel im Internet verkaufen. Darf er das? Wenn ja was muss er tun?

Eine erworbene DVD, MusikCD oder ein Computerspiel darf privat verkauft werden. Es dürfen jedoch keine Sicherungskopien behalten werden. Bei Computerspielen muss das Spiel selbst ebenfalls deinstalliert werden, bevor dieses verkauft werden darf. Der erworbene Nutzungsvertrag geht dann an den Käufer über.

Bei Online-Accounts (wie z.B. World of Warcraft Accounts) sollte man vorher die Lizenzbestimmungen durchlesen, da es dort ev. unerwünscht sein kann, dass die Accounts verkauft werden. So wurde beispielsweise ein World of Warcraft Account, der um ca. 10.000 Dollar verkauft wurde, von Blizzard gesperrt. Entsprechende Infos findet man in der Regel auf der Webseite des Spieles selbst.
Fazit
Die Video, Musik und Spieleindustrie werden den Kampf gegen Raubkopierer wohl nie endgültig gewinnen. Egal wie günstig oder teuer Inhalte angeboten werden, es wird immer Leute geben, die sich diese illegal kopieren werden. Teilweise reagieren die Hersteller bereits und senken für einzelne Titel ihre Verkaufspreise. Andere Spiele setzen mehr auf das Online-Konzept, daher ist ein Kopierschutz auf den Installationsmedien für solche Spiele nicht vorhanden. Die Filmanbieter bemühen sich mit Sammlerboxen und Special Editions die Leute zum Kaufen statt zum Kopieren anzuregen, jedoch oft nur mit mäßigem Erfolg. Ob HDDVD oder Blu-Ray zu einer Verringerung von Raubkopien beitragen können steht noch in den Sternen.

Sollte einem ein Computerspiel, Film oder eine Band gut gefallen, dann sollte man sich die jeweiligen Originale kaufen. Nicht nur, dass man dieses dann mit gutem Gewissen genießen kann, man braucht sich auch rechtlich gesehen keine Sorgen machen, wenn man das Original in der Tasche hat.
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Scorpion King
17.01.2008 21:31
hey, schöner artikel der einigen vorurteilen aufräumen sollte.

hab aber noch ne frage zum teil "Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzung"

dort schreibst du, dass ausschließlich der besitzer des anschluss zahlen muss, da dieser dafür verantwortlich ist.

was ist denn wenn jmd über ein offenes wlan etwas illegales down -oder uploaded? kann ja eigentlich nicht nachgewiesen werden, wer es dann letzlich gewesen ist, zahlt dann also auch nur der besitzer des anschlusses?

und frage zwei: was ist den wenn ein verschlüsseltes wlan von jmd geknackt wird und darüber straftaten im sinne von down -und upload-aktivitäten begangen werden. wer haftet in diesem fall?
 
morris
17.01.2008 21:33
Es haftet immer und in jedem Fall der Besitzer des Anschlusses, deshalb ist eine WLAN-Verschlüsselung so wichtig!
 
Scorpion King
17.01.2008 21:38
morris hat folgendes geschrieben:
Es haftet immer und in jedem Fall der Besitzer des Anschlusses, deshalb ist eine WLAN-Verschlüsselung so wichtig!


daher war meine zweite frage ja auch, was passiert wenn es geknackt wird (so unwahrscheinlich das auch ist).

ist doch so als ob einer nen auto klaun würde und damit dann nen unfall baut und der auto-besitzer zahlen muss.
 
morris
17.01.2008 21:39
Wie willst Du beweisen, daß es "gehackt" wurde?

Auch dann haftet der Anschlußbeitzer. Es sollte so gesichert sein, daß es nicht "hackbar" ist.
 
lichtbogenbändiger
17.01.2008 22:02
dazu sollte dieser artikel interessant sein.
http://www.rechtstipps.de/?softlinkID=10511
 
norbär
17.01.2008 22:19
Scorpion King hat folgendes geschrieben:
ist doch so als ob einer nen auto klaun würde und damit dann nen unfall baut und der auto-besitzer zahlen muss.



Jipp, so ist es !

Der Halter des Wagens haftet ! :wink:
 
Scorpion King
17.01.2008 22:27
norbär hat folgendes geschrieben:
Der Halter des Wagens haftet ! :wink:


hm ok das weicht jetzt vom them ab aber ich frag trotzdem:

wenn ich mein auto abschließe und jmd kommt und knackt das schloss und klaut mir so mein auto. und auf dem weg gottweiswohin baut dieser dieb dann einen unfall (er hat schuld, nicht der andere fahrer). dann muss ich für die kosten aufkommen?
 
norbär
17.01.2008 22:32
Jau, wie bei Deinem geknackten WLAN !


Aber, Dein Wagen ist (hoffentlich) versichert und Du hast ihn
ordnungsgemäss gesichert (wie Dein WLAN) - sprich verschlossen !

Dann darf die Versicherung latzen !

Diese versucht sich die Kohle dann bei dem Dieb/Unfallverursacher
zurück zu holen !


Bei Deinem PC ist das so 'ne Sache - ist er versichert ? :mrgreen:





Edit: Hihihi, wie das jetzt ist, weil Du im Winter Sommerreifen d'rauf
hattest, vermag ich nicht zu beurteilen !

Ist der Klauer schuld, weil er nicht nach den Reifen gesehen hatte
oder gar Du, weil Du es versäumt hattest, einen Warnhinweis an
die Karre zu bringen ! :mrgreen: :lol: :mrgreen:

 
madschuli
18.01.2008 16:08
Leider ist es in der Tat so, dass auch gehackte WLAN Netzwerke von dieser Regelung nicht ausgenommen ist. Lt. Gesetz ist leider jeder selbst dafür verantwortlich, dass ein WLAN Netzwerk nicht gehackt werden kann.

In der Praxis kommt das jedoch ohnehin nicht wirklich oft vor. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein Netzwerk mit WPA2 verschlüsseln, das kann heutzutage noch nicht wirklich gehackt werden. Zusätzlich sollte man das Passwort sicher wählen und regelmäßig ändern, dann ist es wirklich sehr unwahrscheinlich, dass man gehackt wird.

Zum Thema Auto:

Hier gibt es eine eindeutige Rechtssprechung: Schuld ist immer der Fahrer, sollte dieser z.B. Flüchten, nachdem ein Unfall gebaut wurde muss der Besitzer des Autos nachweisen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht gefahren ist bzw. das Auto schon gestohlen war. Das lässt sich z.B. mit einer Anzeige bei der Polizei, nachdem ein Auto gestohlen wurde nachweisen.

Eigentlich kann man das nur so mit einem Auto vergleichen: Wenn ich mein Auto zusperre hat es der Dieb (im Normalfall) schwerer in das Auto zu kommen, wenn ich es jedoch offen lasse und den Zündschlüssel stecken lasse ist es fahrlässig. Ich weiß eigentlich eine blöde Regelung, aber sonst würde sich jeder Downloader ein WLAN zulegen und dann im Zweifelsfall sagen: Ich wars net, wurde gehackt!
 
huhuhu
15.01.2011 15:16
Hier geht es nur um Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen bzw. Abmahnungen wegen Filesharing. Sind recht gute Tipps drauf:

http://abmahnung-wegen-urheberrechtsverletzung.de
 
Jonniboy
15.01.2011 15:34
Schöner Artikel
 
geilo
15.01.2011 16:37
das Problem das diese Gestze erstellt wuden bevor es richtig viele WLAN Netze gab also man kann es sehen wie man will
Wenn du aber die IP des Hackers hast und beweisen kannst das er in gehackt hat muss er natürlich zahlen aber da das natürlich schwierig ist lieber das WLAN Netz besser sichern denn WEP kann in paar Minuten gehackt werden ABER WPA2 nur nach mehreren Jahren
 
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