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Montag, 5. November 2007 Seite 1/5
Vorratsdatenspeicherung: Was kommt auf uns zu?
Der nächste Lauschangriff? (Quelle: vorratsdatenspeicherung.de)
Die Vorratsdatenspeicherung: Ein Begriff verunsichert deutsche Internet-Nutzer. Die Bundesrepublik ist auf dem Weg zum totalen Überwachungsstaat, sagen die einen. Die anderen sprechen vom Kampf gegen den weltweiten Terrorismus, in dem die Überwachung erforderlich sein soll.

Bundesweite Demonstrationen und die größte Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der BRD beweisen, dass die Vorratsdatenspeicherung von vielen abgelehnt wird. Trotzdem lässt sich die deutsche Politik nicht von ihrem Vorhaben abbringen: Der Bürger muss überwacht werden – jeder Bürger.

Was genau umfasst die geplante Vorratsdatenspeicherung? Wer ist von dem Gesetzentwurf betroffen? PCFreunde.de erklärt, was auf den deutschen Netzbürger zukommt und wie er seine Privatsphäre auch weiterhin schützen kann.

Von Jan Fabian Krüger
Vorratsdatenspeicherung
Am 09. November 2007 wird der deutsche Bundestag über das Gesetz abstimmen, das die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland einführen soll. Votieren die Abgeordneten dafür, soll ab dem 01. Januar 2008 sämtliche Kommunikation in Deutschland protokolliert werden. Jedes Telefonat, jede E-Mail, jede Online-Minute wird erfasst und für 6 Monate gespeichert. Ziel der Ermittler ist dabei nicht, die Inhalte der Kommunikation abzuhören – der entstehende Datenberg wäre zu groß. Statt dessen werden die so genannten Verbindungsdaten gespeichert: Wer wann mit wem wie lange in Verbindung stand, interessiert die Behörden.

Pikanterweise wollen die Abgeordneten sich selbst von der Vorratsdatenspeicherung ausnehmen: Am Rande des Gesetzentwurfs findet sich ein Passus, der Parlamentsabgeordnete von der Vorratsdatenspeicherung ausschließt. Im Gegensatz wohlgemerkt zu Rechtsanwälten, Ärzten oder Journalisten – deren Kommunikation soll ungeachtet der ärztlichen Vertraulichkeitspflicht oder des journalistischen Informantenschutzes angezapft werden.
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Kommentare
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senfauge
27.11.2007 10:16
Wenn das so weiter geht,sind wir ja bald wieder bei den guten alten Rauchzeichen wie bei den Indianern.Aber das mit dem Terroismus ist nur ein Vorwand.
 
morris
27.11.2007 10:56
Der größte und tiefste deutsche Sumpf und deren Bewohner sind von der Überwachung natürlich ausgenommen - die Politik und deren "Macher".
So langsam platzt dem Normalo der Kragen, aber dagegen unternehmen kann er - wiedermal - gar nichts. Selbst mit einem guten Gewissen ist es nicht mehr getan, wer weiß, mit wem man in der großen, weiten Welt des Internets in Kontakt kommt... Vorsicht war immer schon angebracht, jetzt kommt noch Mißtrauen hinzu... ist diese "nette Person", mit der wir vielleicht über einen Messenger Kontakt haben, auch "sauber"?

"Big Brother" läßt grüßen.
 
Scorpion King
22.12.2007 17:20
ich hab das mit den anonymisierungsprogrammen nicht ganz verstanden, wie soll das denn in zukunft aussehen? der artikel schreibt einerseits, dass solche programme sinnlos sind, da auch solche dienste nun mitprotokolieren müssen, aber die ausländische unterstehen ja nicht dem gesetz. soweit sogut aber:

was bringen mir den bitte diese ganzen ip-verschleierungs-tatiken, denn die ip wird ja nicht verändern, nur versteckt. wenn der provider, der mir ja meinen internetzugang ermöglicht, aber nun schon meine ip speichert, welche sinn haben dann noch solche programme, selbst wenn es ausländische sind?

 
hfh
25.12.2007 14:34
Ein netter Witz zum Thema:

2008, auf einem internationalen Ärztekongress unterhalten sich ein Russe, ein Ami und ein Deutscher:

Der russische Arzt sagt, in Russland dauere die Entfernung der Mandeln 20 Minuten.
Darauf meint der Amerikaner, in den USA würde das eine Stunde dauern, denn eine vernünftige Betäubung brauche eben seine Zeit.
Dann der Deutsche:
“In Deutschland dauert die Entfernung der Mandeln mindestens acht Stunden.”
Auf die ungläubigen Blicke der anderen Mediziner hin erklärt der deutsche Arzt: “Sie müssen das verstehen, wir müssen da rektal ran, denn in Deutschland ist es streng verboten den Mund aufzumachen.”
:mrgreen:
 
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