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PCFreunde.deArtikelAllgemeinElektronik & HardwareGut für die Augen: Der richtige TFT-Monitor für entspanntes Arbeiten
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Montag, 31. Oktober 2005 Seite 3/6
Werbefalle Reaktionszeit: Verschiedene Normen
Werbewirksame Halbierung der Reaktionszeit: 8 ms sind nicht gleich 8 ms (Quelle: Viewsonic)
Werbewirksame Halbierung der Reaktionszeit: 8 ms sind nicht gleich 8 ms (Quelle: Viewsonic)
Für reine Office-Arbeiten spielt eine technische Größe nur eine untergeordnete Rolle: Die Reaktionszeit des Monitors. Dies ist die Zeit in Millisekunden, in der ein Leuchtpixel von Weiß auf Schwarz umschaltet. Wer nur mit Office-Dokumenten arbeitet, Mails abruft oder im Internet surft, muss auf die Reaktionszeit keinen großen Wert legen. Für schnelle Animationen wie bei Filmen oder Spielen hingegen wären bei mehr als 16 Millisekunden deutliche Schlieren oder Nachzieh-Effekte sichtbar.

Besonders verwirrend sind die verschiedenen Normen, nach denen die Reaktionszeit gemessen wird: Lange Zeit war die „ISO 9241“ das Maß aller Dinge, nach der Schwarz-Weiß-Leuchtwechsel (Black-to-White) gemessen wurden. Vor kurzem wurde jedoch zusätzlich die „ISO 13406/2“ eingeführt, die Reaktionszeiten von Grau zu Grau (Grey to Grey) in der Hälfte der Zeit misst – und plötzlich waren alle Millisekunden werbewirksam halbiert.

Deshalb gilt beim Vergleich: Ein Monitor mit 8 Millisekunden „Grey-to-Grey“ ist nicht schneller als ein anderer mit 16 Millisekunden „Black-to-White“. Achten Sie beim Vergleich der Angaben unbedingt darauf, auf welche Norm sich die Hersteller beziehen.

Es gibt auch noch TFT-Modelle mit über 25 Millisekunden im Handel – diese eignen sich zwar weder für Filme oder Animationen, geben aber dafür Farben optimal wieder und eignen sich hervorragend für die Bildbearbeitung.
Billig-Monitore mit schlechtem Betrachtungswinkel
Problematisch bei besonders günstigen Geräten ist manchmal der Betrachtungswinkel: Unter Umständen kann das Bild nur richtig und unverfälscht gesehen werden, wenn man direkt vor dem Display sitzt.

Wirkt das Monitor-Bild von oben oder der Seite aus betrachtet leicht verschwommen oder weniger brillant, besitzt das TFT-Gerät einen zu kleinen Betrachtungswinkel. Der Grund: Die Flüssigkristalle des Displays strahlen ihr Licht nicht gleichmäßig in alle, sondern gezielt in eine einzige Richtung ab. Gute Geräte liefern einen maximalen Betrachtungswinkel von 160 Grad horizontal und 140 Grad vertikal – dies ist besonders praktisch, wenn man schon mal mit Freunden oder Arbeitskollegen vor einem Bildschirm sitzt.

Nutzt man den Monitor sowieso immer nur allein und von einer festen Sitzposition aus, genügt häufig schon ein Betrachtungswinkel von 120 Grad.
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Kommentare
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Bierfliege
13.11.2006 11:35
Höchst Interessanter Beitrag, schade nur das er schon so alt ist :wink:

Ein aktueller Test über 17er und 19er wäre ne klasse Sache :idea:
 
Maxiwilliam
13.11.2006 15:39
Also ich hab den Hanns G HC194D ist ein sehr guter TFT.
 
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