Immer wieder tauchen größere und kleinere Hackerangriffe in den Nachrichten auf. Doch nur selten wird dabei geklärt, wie genau die Übeltäter vorgegangen sind. Wie verschafft sich ein Angreifer Zugriff auf vertrauliche Daten? Wie erfährt er, wo er suchen muss? Wie gelingt es ihm, in geschützte Bereiche einzudringen?
Er verwendet Software. Ein erfolgreicher Hackerangriff erfordert zwar mehr als ein paar Tools, aber ohne sie geht es auch nicht. Jeder Hacker greift auf ein Arsenal ausgewählter Programme zurück, die die langweiligen und aufwändigen Teile seiner Attacke für ihn durchführen. Die meisten dieser Programme wurden irgendwann von Hackern für Hacker geschrieben und sind demzufolge kostenlos und frei verfügbar – wenn man weiß, wonach man suchen muss.
Gerade weil diese Hackertools fast sicher bei einem Angriff verwendet werden, sind sie auch das Mittel der Wahl, um sich gegen Hackerattacken zu verteidigen: Wer sein eigenes Netzwerk probeweise angreift, findet mögliche Schwachstellen und kann sie abdichten, bevor sie ein echter Angreifer ausnutzt.
PCFreunde.de schaut den Hackern in die Werkzeugkiste und stellt die verbreitetsten Angriffsprogramme vor.
Von Jan Fabian Krüger