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Samstag, 22. September 2007 Seite 1/5
Konkurrenz für mp3: Audioformate im Vergleich
Konkurrenz für mp3: Audioformate im Vergleich (Quelle: PCFreunde.de)
Mp3-Dateien sind allgegenwärtig. Auf PCs, Handys und verschiedensten Hosentaschen-Playern sind sie gespeichert und ermöglichen stundenlangen Musikgenuss. Das mp3-Format ist allerdings schon über 10 Jahre alt – eine Ewigkeit in der Software-Welt.

Inzwischen gibt es einige andere Audio-Formate, die an der Vorherrschaft der mp3-Kompression nagen. Frei verfügbare Algorithmen wie Vorbis konkurrieren mit kommerziellen Alternativen wie Windows Media und AAC. Mit FLAC und Monkey’s Audio stehen sogar Formate bereit, die gänzlich verlustfrei komprimieren.

Wie gut klingen die Musik-Verkleinerer? Welche Unterschiede gibt es? Für welchen Zweck empfiehlt sich welches Audioformat? PCFreunde.de hört genau hin und gibt Tipps für die Praxis.

Von Jan Fabian Krüger
Komprimierter Sound: Musik der Zukunft
Wenn Musik komprimiert gespeichert werden soll, dann aus einem von zwei Gründen: Entweder möchte der Nutzer eine Musikbibliothek für den alltäglichen Gebrauch einrichten und erweitern oder er archiviert seine CD-Sammlung, um von den verschleißempfindlichen Silberscheiben wegzukommen.

Wer Musikdateien für den alltäglichen Gebrauch speichert, der beachtet sowohl die Dateigröße als auch die Soundqualität. Der beste Kompromiss aus beidem ist das Ziel – und eben darum bemühen sich Audiocodecs mit verlustbehafteter Kompression. Das höchst populäre mp3-Format gehört in diese Kategorie ebenso wie die Konkurrenten Vorbis, AAC und Windows Media.

Sie alle benutzten psychoakustische Methoden beim Enkodieren, um die Größe der fertigen Audiodatei zu reduzieren. Töne, die für das menschliche Gehör nicht oder nur schwer wahrnehmbar sind, werden von diesen Codecs gar nicht erst gespeichert. Außerdem verlagern sie das beim Digitalisieren von Musik entstehende Rauschen in Frequenzbereiche, die Menschen schlecht hören können. Das Ergebnis ist eine phänomenale Schrumpfkur: Eine Kompression auf 10 % der Ausgangsgröße ist normal und weit mehr ist möglich.

Trotzdem gehen dabei immer Teile des Ausgangsmaterials verloren. Ob diese Teile wahrnehmbar sind oder nicht, kann für die meisten Sound-Enthusiasten dahingestellt bleiben: Profis und wahre Liebhaber akzeptieren keine Qualitätseinbußen. Für diese Klientel existieren verlustfreie Kompressionsalgorithmen, die das Ausgangsmaterial nicht verändern, sondern nur komprimieren. Zwei dieser Codecs sind FLAC und Monkey’s Audio. Sie gewährleisten uneingeschränkte Soundqualität, reduzieren die Dateigröße aber bestenfalls auf 40 % des Ausgangswertes.
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