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Sonntag, 16. Oktober 2005 Seite 1/7
Arbeitsspeicher aufrüsten: Darauf sollten Sie beim RAM-Kauf achten
Quelle: Infineon
Quelle: Infineon
Wer den Arbeitsspeicher seines PCs aufrüsten will, verliert sich schnell im Dschungel der Abkürzungen: Braucht man nun D-RAM, SD-RAM oder DDR-RAM? Als DIMM oder RIMM? Buffered oder Unbuffered? Und mit welcher CL-Zahl? PCFreunde.de bringt Licht in den RAM-Dschungel und erklärt Ihnen, worauf Sie beim RAM-Kauf achten müssen – damit auch nach dem Aufrüsten noch alles funktioniert.

von Thomas Busch
RAM: So viel Arbeitsspeicher brauchen Sie wirklich
Die Abkürzung RAM steht für „Random Access Memory“ („Speicher mit wahlfreiem Zugriff“) und bezeichnet den Arbeitsspeicher eines PCs. Besonderes Kennzeichen: Alle abgelegten Daten werden nicht dauerhaft gespeichert, sondern nur, so lange die Stromzufuhr gesichert ist. Dadurch unterscheidet sich Arbeitsspeicher von herkömmlichen Speichermedien wie Disketten, USB-Sticks oder Festplatten: Diese können Daten dauerhaft ablegen.

Da der Computer auf den RAM-Speicher sehr viel schneller zugreifen kann als auf Festplatten, holt sich der PC alle wichtigen Daten in den Arbeitsspeicher. Je mehr RAM zur Verfügung steht, umso mehr Programme und Dokumente finden dort gleichzeitig Platz – und desto schneller kann der PC mit ihnen arbeiten. Bei akutem RAM-Mangel müssen einzelne Dateien auf die langsamere Festplatte ausgelagert werden. Durch das ständige Ein- und Auslesen wird das System so sehr langsam.

Grundsätzlich kann man deshalb nie genug Arbeitsspeicher haben – denn RAM ist eine effektive und günstige Möglichkeit, eine deutlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit des PCs zu erzielen. Für einfache Office-Tätigkeiten genügen zwar bereits 256 MB RAM, mit 512 MB ist jeder Computer aber schon deutlich besser bedient. Aktuelle Spiele und Bildbearbeitungsprogramme benötigen manchmal sogar 1 GB oder noch mehr Arbeitsspeicher.
Der richtige RAM-Speicherriegel für Ihren PC
Verwirrende Vielfalt: Welches RAM-Modul passt in den eigenen PC? (Quelle: Kingston)
Verwirrende Vielfalt: Welches RAM-Modul passt in den eigenen PC? (Quelle: Kingston)
Als Einsteiger sollte man sich von den vielen verschiedenen Abkürzungen und Zahlen im Zusammenhang mit RAM-Riegeln nichts ins Bockshorn jagen lassen. Oft genügt schon ein kurzer Blick ins PC-Handbuch, um herauszufinden, welcher RAM-Baustein für den eigenen Computer der richtige ist. Dieser Blick ist vor dem Speicher-Aufrüsten dringend anzuraten: Denn manchmal ist nur ein Wert anders – und der neue Speicher-Riegel verweigert die Arbeit oder kann vom PC nicht korrekt erkannt werden.

Sollten Sie im Handbuch keine hilfreichen Hinweise finden, so bleibt noch eine letzte effektive Möglichkeit: Den Computer aufschrauben, einen RAM-Riegel ausbauen und die gesuchten Informationen von der Unterseite ablesen – denn hier sollten zumindest der Name und die Typenbezeichnung zu finden sein. Wenn Hersteller und Modellbezeichnung des Mainboards bekannt sind, so lassen sich auf vielen Hersteller-Homepages die unterstützten RAM-Formate abfragen.
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balduin77
10.04.2007 00:08
Intressanter Beitrag, aber der Unterschied, Pin, von DDR und DDR2 für Notebocks ist immer noch unklar. :roll:
Danach habe ich gesucht, daher bin auf diese Seite gegoogelt.
Ruedi
 
madschuli
10.04.2007 18:34
Eine gute Erklärung für Speicher bis zu DDR findest du unter

http://netzikon.net/guides/ram/speicher-...ormen.html

Und hier nochmal ein guter Visueller Eindruck von DDR und DDR2 Speichern

http://www.computerbase.de/artikel/hardw...n/drucken/

Und hier die Bauform eines DDR2 Speichers für Notebook

http://lotsabits.com/shop/images/produkt.../12328.jpg

Ein markanter Unterschied zwischen Notebook DDR und Notebook DDR2 Speicher ist, dass sich der Schlitz auf der anderen Seite befindet, alleine von den Pins gesehen sind Notebook DDR gleich mit DDR2.
MFG MadSchuli
 
Ioan C.
11.01.2012 18:02
Hallo, wie erkennt man denn die jeweilige Spannung für die die Arbeitspeicher ausgelegt sind, wenn man über keine zusatzliche Daten verfügt, wie wichtig ist die Einhaltung, gibt es Toleranzen, 2,5 V- 2,6 V? Kann die Spannung ohne Nachteile von 2,5 auf 2,6 V im BIOS geändert werden?
Danke, Ioan.
 
madschuli
11.01.2012 21:03
Zitat:
Hallo, wie erkennt man denn die jeweilige Spannung für die die Arbeitspeicher ausgelegt sind, wenn man über keine zusatzliche Daten verfügt, wie wichtig ist die Einhaltung, gibt es Toleranzen, 2,5 V- 2,6 V? Kann die Spannung ohne Nachteile von 2,5 auf 2,6 V im BIOS geändert werden?
Danke, Ioan.


Hallo Ioan C.

Generell wird die richtige Spannung von Speicher im Bios automatisch korrekt erkannt. Sollte es Spezial-Speicher sein, der separate Einstellungen benötigt, ist der entsprechender Wert aber meist auf dem Speicher aufgedruckt.

Hier z.B. ein Geil Speicher, der 2,1 Volt benötigt:

http://img3.imagebanana.com/img/9l5hi8a6/GEIL.jpg

Ohne Grund sollte man keinesfalls die Volt des Speichers erhöhen. Dies kann den Speicher im Extremfall irreperabel beschädigen. Eigentlich muss man nur beim Übertakten die Volt des Speichers erhöhen, aber wie gesagt - wenn man hier falsche Werte einstellt kann man den Speicher beschädigen.

Es ist übrigens bei Spezial-Speichern auch nicht unbedingt gesagt, dass dieser mit den aufgedruckten Spezifikationen stabil läuft. Ich habe beispielsweise selbst einen DDR2-PC1066er Speicher, der eigentlich mit 2,25 Volt laufen sollte. Stabil läuft er aber nur mit 2,0 Volt.

Ein Tipp noch - Infos zu den Speichern erhält man meist auch auf der Seite des Herstellers oder bei 0815 Speichern via Internet bzw. ansonsten einfach mal bei uns nachfragen.
 
Ioan C.
13.01.2012 21:41
Danke Dir, das war für mich sehr wichtig zu erfahren, hast mir sehr geholfen!
 
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